OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Estudios Revolución

Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei und Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bernúdez, empfing am Mittwoch im Revolutionspalast George Katrougalos, den unabhängigen Experten des UN-Menschenrechtsrats für die Förderung einer demokratischen und gerechten internationalen Ordnung. Katrougalos befindet sich zu einem Studienbesuch in Kuba. Der Präsident dankte Katrougalos für dessen Arbeit auf der Insel, „gerade in diesen schwierigen Zeiten“, und erinnerte sich gern an ihren Austausch während der Internationalen Konferenz für das Gleichgewicht der Welt im Januar 2025.

Díaz-Canel bezog sich auf die Erklärungen des UN-Menschenrechtsrats zugunsten Kubas, bekräftigte das Engagement des karibischen Landes für die Förderung und den Schutz der Menschenrechte und versicherte, dass sein Land weiterhin mit den UN-Mechanismen in dieser sensiblen Angelegenheit zusammenarbeiten werde. 
Er schilderte detailliert die schwierige Lage Kubas infolge der seit über 60 Jahren andauernden Blockade durch die USA. Der perfideste Aspekt dieser Politik sei ihre lange Dauer.
 „Es ist die längste Blockade in der Geschichte der Menschheit; eine Wirtschafts-, Finanz-, Handels- und nun auch Energieblockade – und zwar nicht durch irgendein Land, sondern durch die mächtigste Nation der Welt.“
Der Staatschef versicherte dem unabhängigen Experten des Menschenrechtsrats, Kubas Entscheidung es sei,  nicht zu kapitulieren und Widerstand zu leisten, und gleichzeitig auch voranzukommen. „Das heißt“, betonte er, „aus eigener Kraft und mit eigenem Talent die widrigsten Bedingungen der Blockade zu überwinden.“ 
Im Rahmen des Austauschs – an dem auch Bruno Rodríguez Parrilla, Mitglied des Politbüros und Außenminister, teilnahm – dankte George Katrougalos den kubanischen Behörden für ihre Unterstützung und Zusammenarbeit bei seinem akademischen Besuch, den er als sehr produktiv bezeichnete. Er sprach die Herausforderungen an, vor denen der Multilateralismus und das System der Vereinten Nationen im aktuellen Kontext offenkundiger Verstöße gegen das Völkerrecht stehen, und verwies auf mehrere Erklärungen des Menschenrechtsrats zur Rechtswidrigkeit der US-Blockade und der Energieblockade.

Im Rahmen des Austauschs – an dem auch Außenminster  Bruno Rodríguez Parrilla teilnahm – dankte George Katrougalos den kubanischen Behörden für ihre Unterstützung und Kooperation bei der Ermöglichung seines akademischen Besuchs, den er als äußerst produktiv bezeichnete. 
Er sprach die Herausforderungen an, vor denen der Multilateralismus und das System der Vereinten Nationen im aktuellen Kontext offenkundiger Verstöße gegen das Völkerrecht stehen, und verwies auf mehrere Erklärungen des UN-Menschenrechtsrats zur Rechtswidrigkeit der US-Blockade und der Energieblockade. 
Der unabhängige Experte stellte fest, dass sich die internationale Gemeinschaft der Auswirkungen dieser Politik gegen Kuba und ihrer Folgen für die Bevölkerung zunehmend bewusst sei, und würdigte die langjährige Bereitschaft der Insel zur Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen.

Während seines Aufenthalts in Kuba hielt George Katrougalos einen Vortrag auf einer akademischen Veranstaltung zur aktuellen internationalen Ordnung, die vom kubanischen Juristenverband, der Universität Havanna und der Fakultät für Internationale Beziehungen organisiert wurde. 
Er führte außerdem Gespräche mit Vertretern des kubanischen Außenministeriums (MINREX), dem Präsidenten des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP), Fernando González Llort, Mitgliedern der kubanischen Zivilgesellschaft und Repräsentanten der Vereinten Nationen.

 Im Rahmen seines Besuchs besichtigte der Experte auch die Lateinamerikanische Medizinische Hochschule, an der bereits über 31.000 Ärzte aus rund 122 Ländern ihren Abschluss gemacht haben, sowie das Quisicuaba-Betreuungszentrum, das Schutz, Pflege und soziale Wiedereingliederung für schutzbedürftige Menschen bietet. 

Dieser Besuch stellt laut einer Erklärung des Außenministeriums „einen neuen Ausdruck der Zusammenarbeit Kubas mit den universellen und nichtdiskriminierenden Menschenrechtsmechanismen der Vereinten Nationen dar, im Einklang mit seinem Bekenntnis zu respektvollem Dialog, Multilateralismus und der Förderung einer demokratischen und gerechten internationalen Ordnung.“