
„Der US-Präsident hat erneut Drohungen gegen Kuba ausgesprochen, und das Finanzministerium hat weitere Namen kubanischer Führungskräfte, Organisationen und Unternehmen auf eine unrechtmäßige Sanktionsliste gesetzt“, prangerte Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei und Präsident der Republik am Donnerstag auf seinem X- Account an.
Zu diesem jüngsten Vorfall, der die wachsende Feindseligkeit des Weißen Hauses gegenüber der Insel verdeutlicht, erklärte der kubanische Präsident, dieser diene der „Verschärfung der Blockademaßnahmen und des Konflikts zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten“.
Er fügte hinzu: „Diese politische Blindheit ergänzt die in den letzten Wochen gegen unser Land verhängten Zwangsmaßnahmen, die dazu da sind, dem kubanischen Volk Schaden zuzufügen.“
Díaz-Canel warnte: „Die Aggression und Perversion der US-Regierung steht im Widerspruch zu unserer Entschlossenheit, uns den schlimmsten Szenarien entgegenzustellen und dem imperialen Angriff zu widerstehen.“
Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla erklärte seinerseits auf seinem Facebook-Profil: „Die verwerfliche Aufnahme von Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Mitgliedern seiner Familie sowie kubanischen Institutionen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Unternehmen auf eine unrechtmäßige und einseitige Liste der US-Regierung ist das jüngste Beispiel für den interventionistischen Plan der USA, Kuba als Bedrohung für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten darzustellen.“
Der kubanische Außenminister betonte: „Jede US-Aktion, die darauf abzielt, einen Konflikt zwischen den beiden Ländern herbeizuführen, ist zum Scheitern verurteilt.“
„Jede Bedrohung der Unabhängigkeit und Souveränität Kubas wird auf noch größere Einigkeit und Entschlossenheit unseres Volkes stoßen“, fügte er hinzu.




