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Foto: X Account der Präsidentschaft Kubas Photo: Granma

ASTANA – REPUBLIK KASACHSTAN – Unter dem Motto „Die Eurasische Wirtschaftsunion im globalen digitalen Wettlauf: Künstliche Intelligenz als Schlüssel“ wurde am Donnerstag in der Hauptstadt Astana das 5. Wirtschaftsforum der Union eröffnet. An der Veranstaltung nahmen die Staatsoberhäupter der Russischen Föderation, Weißrusslands, Kasachstans, Armeniens und Kirgisistans – der fünf Mitgliedstaaten des regionalen Blocks – sowie Delegationen aus Beobachterländern, darunter Kuba, teil.

Der russische Präsident Wladimir Putin konzentrierte sich in seiner Rede auf die Entwicklung und breite Anwendung von KI, die digitale Integration und die Stärkung der technologischen und finanziellen Souveränität der Unionsstaaten angesichts des Drucks durch die US-Sanktionen. Der weißrusssche Präsident Alexander Lukaschenko betonte die Bedeutung der Anpassung der nationalen Industrie an neue Technologien und teilte die Erfahrungen von Weißrussland mit.

Auf dem 5. Eurasischen Wirtschaftsforum verurteilte der kubanische Vizepräsident Salvador Valdés Mesa die in den letzten Jahren verschärfte Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade der USA gegen Kuba, das Energieembargo und die Kriegsdrohungen. Er erklärte, diese einseitigen Maßnahmen schränkten die Funktionsfähigkeit der Wirtschaft ein und fügten der Bevölkerung erheblichen Schaden zu.

In seiner Rede plädierte Valdés Mesa für die Suche nach Alternativen für eine gemeinsame wirtschaftliche Entwicklung und die Förderung strategischer Sektoren der bilateralen Zusammenarbeit zwischen den Staaten der Eurasischen Wirtschaftsunion. Er stimmte zudem der Notwendigkeit zu, die Digitalisierung und künstliche Intelligenz voranzutreiben, um die Herausforderungen dieser Länder zu bewältigen.

Dieses V. Eurasische Wirtschaftsforum bringt in der kasachischen Hauptstadt Staatsoberhäupter, Minister und Wirtschaftsführer aus den Mitgliedstaaten der Union oder den Staaten mit Beobachterstatus zusammen, um die Handelsintegration zu festigen und wichtige internationale strategische Abkommen zu unterzeichnen.