OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Juvenal Balán

„Die Erfahrungen unseres Landes mit internationaler Hilfe, auch aus den USA, sind umfangreich und konstruktiv. Jeder Geber kann dies bestätigen.“ Dies erklärte der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei und Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, auf seinem X-Account, nachdem die US-Regierung, über eine Erklärung des State Department, erstmals öffentlich 100 Millionen US-Dollar an Hilfsgeldern für Kuba angeboten hatte.
Der kubanische Präsident sagte weiter: „Wenn die US-Regierung tatsächlich bereit ist, die angekündigten Hilfsleistungen in voller Höhe und unter Einhaltung allgemein anerkannter humanitärer Standards zu erbringen, wird sie in Kuba auf keinerlei Widerstand oder Undankbarkeit stoßen, so widersprüchlich und paradox dieses Angebot einem Volk auch erscheinen mag, das die US-Regierung selbst systematisch und rücksichtslos bestraft.“
 „Die Prioritäten liegen klar auf der Hand: Treibstoff, Nahrungsmittel und Medikamente“, bekräftigte Díaz-Canel. 
Mit Blick auf die Doppelmoral, einerseits Hilfe zu leisten und andererseits die Kollektivstrafen zu verschärfen, sagte der kubanische Präsident: „Tatsächlich ließe sich der Schaden leichter und schneller lindern, wenn die Blockade aufgehoben oder gelockert würde, da allgemein bekannt ist, dass die humanitäre Lage kaltblütig kalkuliert und inszeniert ist.“ 
Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Partei schloss mit den Worten: „Unsere Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche sind reichhaltig und fruchtbar.“