
„Vielen Dank, Russland. Vielen Dank, Präsident Putin. Vielen Dank an die Besatzung des Tankers Anatoly Kolodkin, die mit ihrer wertvollen Treibstoffladung in einem kubanischen Hafen die Gewissheit einer Freundschaft vermittelt, die sich – wie so oft in der Geschichte – in schwierigsten Zeiten gezeigt hat.“
So bedankte sich der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Partei und Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez auf seinem X-Account für die Solidarität des russischen Volkes und der Regierung, die rund 100.000 Tonnen Rohöl auf die Insel geliefert hatten. Diese Lieferung ist angesichts der schwierigen Stromversorgungslage des Karibikstaates nach der Unterzeichnung der Regierungsanordnung der aktuellen US-Regierung und der Verhängung einer Ölblockade gegen Kuba eine willkommene Erleichterung.
„Wir werden Kubas souveränes Recht auf Treibstoffimporte ohne Einmischung oder Druck weiterhin verteidigen. Man arbeitet bereits an der Entladung, dann erfolgt die Verarbeitung, Verteilung und rationelle Verwendung dieser Lieferung. Obwohl sie angesichts der akuten Knappheit unzureichend ist, wird sie die Lage in den kommenden Wochen schrittweise verbessern“, erklärte der Präsident.
Der stellvertretende Außenminister Russlands Sergej Rjabkow, erklärte seinerseits am Mittwoch, Russland habe nicht das Recht, Kuba im Stich zu lassen. „Dies ist ein Sieg der Vernunft. In den Jahrzehnten, in denen die Vereinigten Staaten immer stärkeren Druck auf unsere Schwester Kuba ausgeübt haben, haben wir nie einen Hehl daraus gemacht, dass wir Havanna bedingungslos unterstützen und ihm Hilfe leisten wollen“, betonte er.
Laut Prensa Latina erklärte Rjabkow außerdem: „Wir haben selbstverständlich humanitäre Erwägungen berücksichtigt, aber auch in dem Bewusstsein, dass Kuba unser engster und verlässlichster Partner in der Karibik ist und wir schlichtweg kein Recht haben, ihn im Stich zu lassen.“ „Die Hilfe für Kuba wird fortgesetzt“, bekräftigte er.
Laut dem russischen Vizeaußenminister ist diese Hilfe angesichts der extremen Energiekrise und der schwerwiegenden Folgen der US-Blockade, unter denen das Land leidet, „notwendiger denn je“.




