
Der UN-Menschenrechtsrat hat drei von Kuba eingebrachte Resolutionen zum Recht auf Nahrung, zu den negativen Auswirkungen der Auslandsverschuldung und zu kulturellen Rechten angenommen.
Dies gab Bruno Rodríguez Parrilla, Mitglied des Politbüros und Außenminister, über soziale Medien bekannt.
„Die Unterstützung dieser Initiativen beweist die internationale Anerkennung des kubanischen Engagements im Bereich der Menschenrechte“, erklärte er.
Laut der Website des kubanischen Außenministeriums verurteilt die von Kuba eingebrachte und auf der 61. Sitzung des Menschenrechtsrats verabschiedete Resolution zum Recht auf Nahrung den Einsatz von Nahrungsmitteln als Waffe politischen oder wirtschaftlichen Zwangs und ruft die Staaten dazu auf, von einseitigen Maßnahmen abzusehen, die die Ernährungssicherheit anderer Länder gefährden.
In diesem Zusammenhang verurteilte Kuba die Folgen der vor über sechs Jahrzehnten von aufeinanderfolgenden US-Regierungen verhängten Blockade, die das Recht des kubanischen Volkes auf Nahrung schwerwiegend verletzt.
Bei den Vereinten Nationen wurde zudem einstimmig eine Resolution zu kulturellen Rechten verabschiedet, die Kultur als wesentlichen Bestandteil der menschlichen Entwicklung und wichtigen Faktor für soziale Inklusion bekräftigt.
Das kubanische Außenministerium hob hervor, dass der Text als Neuerung das Recht von Menschen mit Behinderungen auf volle Teilhabe am kulturellen Leben anerkennt. Kultur baue Brücken und überwinde Grenzen; sie fördere den Dialog zwischen den Völkern, so die Website.




