OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Foto: Prensa Latina entnommen

Santo Domingo – Die nationale Solidaritätskampagne des dominikanischen Volkes „Kuba ist nicht allein!“ veranstaltet heute angesichts der Verschärfung der US-Blockade eine Spendenaktion für Medikamente und Lebensmittel für die Insel.
Zusätzlich zu den seit über sechs Jahrzehnten bestehenden Wirtschaftssanktionen wurden neue Druckmittel eingeführt, wie beispielsweise die im Januar dieses Jahres von Präsident Donald Trump unterzeichnete Anordnung, mit der er ein Energieblockade gegen Kuba verhängte.
Die Organisatoren gaben bekannt, dass die Spendenaktion um 10:00 Uhr Ortszeit im Unabhängigkeitspark in der Kolonialstadt Santo Domingo unter Beteiligung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen beginnt.
Die Kampagne hob die Tradition der Solidarität dieses karibischen Landes hervor, das – trotz der Einschränkungen durch das Wirtschafts-, Handels- und Finanzembargo – zahlreichen Ländern, darunter der Dominikanischen Republik, geholfen hat und dies daher als einen günstigen Zeitpunkt sieht, diese Unterstützung zu erwidern.

Am 17. März riefen über zwanzig soziale, kulturelle, patriotische und gemeinnützige Organisationen im ganzen Land zu verstärkter Solidarität mit dem kubanischen Volk auf und hoben die historischen Verbindungen zwischen den beiden Nationen hervor.
Auf einer Pressekonferenz kündigten diese Organisationen die Kampagne „Kuba ist nicht allein!“ an und betonten die Notwendigkeit konkreter Maßnahmen angesichts der komplexen Lage auf der Insel.
Roberto Payano, Präsident der Dominikanischen Solidaritätskampagne für Kuba, berichtete bei dieser Gelegenheit über die Sammlung von Medikamenten, medizinischem Material und Alltagsgegenständen in verschiedenen Gemeinden und Provinzen des Landes sowie über die Förderung von Initiativen zur Energiekooperation, darunter die Lieferung von Solaranlagen.

Er erklärte außerdem, dass an verschiedenen Orten Sammelstellen eingerichtet wurden, darunter die Bibliothek der Autonomen Universität von Santo Domingo, die Zentrale des Dominikanischen Lehrerverbands und seiner Gemeindeverbände, die Multithematische Schule und die Zentrale der Partei „Revolutionäre Kräfte“.

Weitere Sammelstellen waren die Nationale Konföderation der Gewerkschaften (CNUS), die Organisation Ce-Mujer, das Solidaritätskomitee mit den Völkern in Barahona sowie ein von der Kampagne eingerichtetes Spendenkonto.