OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Plakat von Alejandro “Mono” González 

Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei und Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, übermittelte den afrikanischen Staats- und Regierungschefs seinen tiefen Dank für die Verabschiedung einer Resolution, die die Blockade der US-Regierung verurteilt und sich gegen die Aufnahme Kubas auf die Liste der Staaten ausspricht, die angeblich den Terrorismus unterstützen..

„Ihr Wert ist in diesen Zeiten des brutalen Versuchs der USA, unser gesamtes Volk zu strangulieren, umso größer“, schrieb er in den sozialen Medien als Reaktion auf die von der Afrikanischen Union (AU) bekräftigte klare Position.

 Kuba sprach den afrikanischen Staats- und Regierungschefs seinen tiefen Dank für die Verabschiedung einer Resolution aus, die die Blockade der US-Regierung verurteilt und sich gegen die Aufnahme Kubas in die Liste der Staaten ausspricht, die angeblich den Terrorismus unterstützen.

 „Vielen Dank für diese Solidaritätsbekundung nach dem Erlass, der unsere Öllieferungen blockieren und das gesamte kubanische Volk ersticken soll“, schrieb Bruno Rodríguez Parrilla, Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei und Außenminister, auf der Social-Media-Plattform X als Reaktion auf die von der Afrikanischen Union (AU) bekräftigte entschiedene Haltung.

Der Staatenbund hat 17 Resolutionen in Folge gegen die Wirtschaftsblockade verabschiedet, und dies ist bereits das dritte Mal, dass er die Willkür der Einstufung Kubas als staatlichen Unterstützer des Terrorismus betont, berichtete Prensa Latina.

Laut der kubanischen Botschaft in Äthiopien äußerten afrikanische Staats- und Regierungschefs ihre Besorgnis über die sich verschärfenden negativen Auswirkungen des Washingtoner Embargos, insbesondere in der aktuellen Situation, da Havanna weiterhin mit erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen infolge der COVID-19-Pandemie konfrontiert ist.

 Sie verurteilten zudem die extraterritoriale Reichweite dieser Politik, einschließlich der Anwendung von Titel III des Helms-Burton-Gesetzes, der die Beschränkungen verschärft und ihre Folgen über die Grenzen der USA hinaus ausdehnt.

 Die Resolution bekräftigt erneut die tiefen historischen, politischen und solidarischen Bande zwischen den Völkern Afrikas und Kubas und ist ein deutlicher Ausdruck der Unterstützung für die Aufhebung dieser Maßnahme, die sie als ungerecht, illegal und im Widerspruch zu den Prinzipien des Völkerrechts und der Souveränität von Staaten betrachten, berichtete Prensa Latina.

 

 

 

OFFENER BRIEF VON KÜNSTLERN,POLITIKERN UND ORGANISATIONEN DER USA

Künstler, Intellektuelle und Aktivisten wie Jane Fonda, Ed Harris, Indya Moore, Roger Waters, Tatiana Maslany, Alice Walker, Susan Sarandon, Mark Ruffalo, Kal Penn, Vic Mensa und Boots Riley gehören zu den Unterzeichnern des offenen Briefes „Ein Appell an das Gewissen: Stoppt Donald Trumps grausamen Angriff auf das kubanische Volk“.

Der Text, der die Anordnung des US-Präsidenten als gezielten Akt wirtschaftlicher Kriegsführung zur Auslöschung einer gesamten Bevölkerung beschreibt und unter letcubalive.info abrufbar ist, wird außerdem von der Answer Coalition, dem People’s Forum, IFCO Pastors for Peace, der Movement for Black Lives (M4BL), dem Kollektiv 50501 sowie vom kubanischen Sänger und Liedermacher Silvio Rodríguez unterstützt.

Außerdem findet der Brief Unterstützung bei Wissenschaftlern der Universitäten Yale, Duke, NYU und Columbia. und mehr als 20 Mitglieder des New Yorker Stadtrats, darunter Alexa Avilés, Tiffany Cabán und Shekar Krishnan, sowie Abgeordnete des Bundesstaates.

 Diese Politik sei inakzeptabel, heißt es in dem Schreiben. „Kuba stellt keine Bedrohung für die Vereinigten Staaten dar. Eine Bevölkerung durch Aushungern zu unterwerfen, ist keine Diplomatie, sondern eine Form des Terrorismus.“

Solche Aktionen der Trump-Regierung seien nichts weiter als ein zynischer und plumpes Manöver, um die öffentliche Meinung von den internen Problemen des Landes abzulenken.

Wir“, betonen die Unterzeichner, „verurteilen gemeinsam mit Millionen von Menschen in den Vereinigten Staaten und weltweit diesen unmenschlichen Akt gegen das kubanische Volk.“

In dem Schreiben heißt es, die Folgen der neuen Exekutivanordnung würden sich in menschlichem Leid messen lassen, und es wird „an alle Menschen mit Gewissen appelliert, diese Grausamkeit zurückzuweisen und ein sofortiges Ende der Blockade zu fordern.“

Trump müsse seine Außenpolitik im Einklang mit den Wünschen des Volkes der USA und dem Völkerrecht gestalten, heißt es weiter.

 „Wir, das Volk der Vereinigten Staaten, wünschen uns normale Beziehungen zu Kuba, wollen es mit Gleichberechtigung und Respekt behandeln und vor allem Kuba und das kubanische Volk als unsere Nachbarn und nicht als unsere Feinde betrachten. Es lebe Kuba! Kuba ist keine Bedrohung!“