OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Foto: der Website der PCC entnommen

In einem Kontext, in dem das Imperium versucht, Kuba zu ersticken, antwortet die Welt mit Unterstützung auf höchster Ebene. So bestehen die solidarischen Umarmungen und die Unterstützung, die aus verschiedenen Breiten kommen, weiter fort, noch mehr und der Blockade zum Trotz.
Mexiko, von wo vor kurzem mehr als 800 Tonnen humanitärer Hilfe in Richtung Kuba verschifft worden sind, "wird immer solidarisch sein und nach dem besten Weg suchen, um das kubanische Volk solidarisch zu unterstützen", sagte die Präsidentin des Landes, Claudia Sheinbaum, der Presse.

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Gleichzeitig betonte sie, dass es im Interesse ihrer Regierung und ihres Volkes liegt, dass die Folgen der Maßnahmen des Imperiums die Situation der antillianischen Nation nicht verschärfen. "Das ist es, was wir der US-Regierung sagen wollen: dass es sehr wichtig ist, dass es keine humanitäre Krise gibt", sagte sie.
Der russische Präsidentensprecher, Dmitri Peskov, hat am gestrigen Montag geäußert , dass "die erstickenden Techniken seitens der Vereinigten Staaten ernsthafte Schwierigkeiten für Kuba" verursachen. Und er betonte: "Wir sprechen mit unseren kubanischen Freunden über mögliche Wege, um diese Probleme zu lösen oder zumindest die Hilfe zu leisten, die uns zur Verfügung steht."
Das russische Außenministerium hat wiederholt seine prinzipielle Position bezüglich der Unannehmbarkeit des wirtschaftlichen und militärischen Drucks auf Kuba bestätigt, einschließlich der Blockade der Treibstoffversorgung der Insel. Dies könne zu einer ernsthaften Verschlechterung der wirtschaftlichen und humanitären Lage im Land führen. Gleichzeitig hat es seine "feste Bereitschaft bekräftigt, Kuba weiterhin die notwendige politische und materielle Unterstützung zu gewähren". Dies teilte sein russischer Amtskollege, Sergej Lawrow dem kubanischen Außenminister, Bruno Rodríguez Parrilla, in einem Telefongespräch mit.

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"China unterstützt Kuba bei der Verteidigung seiner nationalen Souveränität und Sicherheit", sagte Guo Jiakun, Sprecher des Außenministeriums des asiatischen Landes In diesem Sinne bekräftigte er den entschiedenen Widerstand Beijings gegen die Maßnahmen, "die dem kubanischen Volk durch unmenschliche Praktiken sein Recht auf Lebensunterhalt und Entwicklung berauben".
Bei zahlreichen Gelegenheiten hat China Washington aufgefordert, damit aufzuhören, dem kubanischen Volk sein Recht auf Entwicklung vorzuenthalten; gleichzeitig hat es seine Zuversicht unterstrichen, dass das Volk mit der Führung der kubanischen Partei und Regierung alle Schwierigkeiten überwinden wird.
Die venezolanische Regierung hat in einer Erklärung die Executive Order abgelehnt, mit dem die Regierung der USA "beabsichtigt, Ländern, die sich für legitime Handelsbeziehungen mit der Republik Kuba entscheiden, Strafmaßnahmen aufzuerlegen". In ähnlicher Weise drückte sie ihre Solidarität mit dem Volk der Insel aus und appellierte an die internationale Gemeinschaft, sich "den humanitären Folgen solcher Aggressionen zu stellen. Kuba als eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten zu betrachten, ist Unsinn, der vielmehr ernsthafte Bedrohungen gegen Kubas Existenz als Nation beinhaltet", betonte das Dokument.
Der brasilianische Präsident, Luiz Inácio Lula da Silva, sagte seinerseits, dass Kuba seit mehr als 60 Jahren "Opfer eines Massakers ist, das durch die US-amerikanische Spekulation genährt wird". Und während der Feier des 46. Jahrestages der Arbeiterpartei (PT) versicherte er: "Unser Land solidarisiert sich mit dem kubanischen Volk. Wir als Partei müssen einen Weg finden zu helfen."
Er stellte auch die Maßnahmen von Washington in Frage, den Zugang der Insel zum Öl einzuschränken, womit er das Kommuniqué verstärkte, in dem er die gegen die Insel verhängte Blockade als "kriminell" bezeichnete und für ein Ende der Sanktionen und die vollständige Wiedereingliederung Kubas in die Weltwirtschaft plädierte.

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Papst Leo XIV. seinerseits zeigte sich besorgt über die Eskalation der Aggressionen der Regierung der Vereinigten Staaten gegen Kuba und rief dazu auf, jede Aktion zu vermeiden, die das Leiden des Volkes der Insel erhöhen könnte.
Ahmed Aboul Gheit, Generalsekretär der Arabischen Liga, traf sich mit dem kubanischen Botschafter in Kairo, Alexander Pellicer, und betonte seine Unterstützung und Solidarität mit der Antilleninsel angesichts der imperialistischen Aggression.
MULTILATERALE UNTERSTÜTZUNG
Die Bewegung der blockfreien Staaten versicherte, dass die von der Trump-Administration ergriffenen Maßnahmen extraterritoriale Auswirkungen haben und sich nicht nur negativ auf Kuba und sein Volk, sondern auch auf Drittstaaten und internationale Wirtschaftsbeziehungen auswirken.
In diesem Zusammenhang wiederholte sie ihren Aufruf an die US-Regierung, die Blockade, die das größte Hindernis für ihre volle Entwicklung darstellt, zu beenden und die seit 2017 auferlegten zusätzlichen einseitigen Maßnahmen aufzuheben, einschließlich der willkürlichen Benennung Kubas als Staat, der den Terrorismus unterstützt, der dem Volk der karibischen Nation enorme materielle Verluste und wirtschaftlichen Schaden zufügt.
Das MNOAL bekräftigte seine Solidarität mit dem kubanischen Volk und deren Regierung und forderte die internationale Gemeinschaft auf, das Völkerrecht, den Multilateralismus sowie die in der Charta der Vereinten Nationen verankerten Ziele und Grundsätze zu verteidigen.

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Die UNO "verfolgt weiterhin die Situation im Land und arbeitet mit der Regierung zusammen, um mehr Unterstützung zu leisten, einschließlich Nahrung, Wasser, sanitäre Einrichtungen und medizinische Versorgung. Wir sind besorgt über die zunehmende Brennstoffknappheit und ihre Auswirkungen auf die Bevölkerung", sagte der Sprecher der Organisation, Stéphane Dujarric, in einer Pressekonferenz.
Die G77 UND CHINA bekräftigten ihre Solidarität mit Kuba und wiesen in einer Erklärung darauf hin, dass die von der US-amerikanischen Regierung ergriffenen Maßnahmen eindeutige extraterritoriale Auswirkungen haben und gegen die Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen und des Völkerrechts verstoßen, den Multilateralismus, die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit und das auf Regeln beruhende multilaterale Handelssystem untergraben, das in nichtdiskriminierender Weise offen, fair und gerecht ist. Gleichzeitig verschärfen sie die Schwierigkeiten Kubas bei der Durchführung von Finanz- und Handelsgeschäften, was den Lebensunterhalt und die Integrität seiner Bevölkerung bedroht.
Die Gruppe der Freunde zur Verteidigung der Charta der Vereinten Nationen hat die Aktionen der USA abgelehnt, die auf einem Narrativ basieren, das auf Unwahrheiten aufgebaut ist, um Kuba als eine Bedrohung darzustellen, die es nicht darstellt, und die absichtlich versuchen, die kubanische Wirtschaft zu ersticken und seinem Volk zusätzliches Leid zuzufügen. Und sie erinnerten daran, dass das kubanische Volk seit mehr als sechs Jahrzehnten der längsten und grausamsten Blockade ausgesetzt ist, die je gegen irgendein Land verhängt wurde. Sie stellten fest: "Diese Maßnahmen zeigen auch, dass der Versuch, die Blockade als bloßes >bilaterales Handelsembargo< darzustellen, eine Verfälschung der Realität ist, die ihren eindeutig extraterritorialen Umfang und ihre tiefgreifenden Auswirkungen auf Drittländer und internationale Wirtschaftsbeziehungen ignoriert." Schließlich bekräftigt die Gruppe ihre unerschütterliche Solidarität mit dem kubanischen Volk und der Regierung.
Die Bolivarianische Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA-TCP) hat die Executive Order des Präsidenten der Vereinigten Staaten "kategorisch" abgelehnt.
"Diese Aktion, die sich in die historische Politik der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegen Kuba einfügt, zielt darauf ab, ein ganzes Volk extremen Lebensbedingungen auszusetzen. Weit davon entfernt, das kubanische Volk zu unterwerfen, haben diese Aktionen, die von der internationalen Gemeinschaft wiederholt und fast einstimmig verurteilt wurden, die Widerstandskraft, Würde und Standhaftigkeit einer Nation bewiesen, die ihre Unabhängigkeit und ihr Recht verteidigt, ihr eigenes politisches, wirtschaftliches und soziales Projekt ohne äußere Einmischung, Drohungen oder Aggressionen aufzubauen."

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In diesem Zusammenhang haben die Mitgliedsländer der ALBA ihre "Solidarität und Begleitung gegenüber der Regierung und dem Volk Kubas" zum Ausdruck gebracht und ihr "festes Bekenntnis zum Völkerrecht und zur Charta der Vereinten Nationen sowie zur Verteidigung des Multilateralismus bekräftigt, des fairen Handels und der uneingeschränkten Achtung der Souveränität der Völker".