OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
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„Die Frage, die im US-Kongress nicht gestellt wird, ist, ob die Regierung das Recht hat, unabhängigen Staaten den Import von Treibstoff und anderen Gütern zu verweigern, die nicht aus den USA stammen, oder ob dies ein Vorrecht ist, das jedes Land für sich beanspruchen kann“, erklärte der stellvertretende Außenminister Carlos Fernández de Cossío kürzlich auf seinem X-Account als Reaktion auf eine erneute Eskalation der Aggression des Weißen Hauses gegen Kuba. 
Angesichts dieser Bedrohungen erhält Kuba, das seinen Prinzipien und Positionen treu bleibt und eine Außenpolitik verfolgt, die die Souveränität anderer Nationen respektiert, Unterstützung von Ländern wie Russland und China, die Kubas Entschlossenheit, sein Recht auf Selbstbestimmung zu verteidigen, bekräftigen. 
Dies bestätigte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, die auf einer Pressekonferenz daran erinnerte, dass „Kuba seit fast 70 Jahren unter dem harten Joch der von Washington unrechtmäßig verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade leidet“, berichtete RT. „Gleichzeitig greifen die Vereinigten Staaten zu allen möglichen Tricks, um diese Blockade weiter zu verschärfen, darunter die Aufnahme Kubas auf die verabscheuungswürdige Liste der Staaten, die angeblich den Terrorismus unterstützen“, erklärte sie. 
Gerüchte über neue Druckmittel, so Sacharowa weiter, „geben Anlass zu tiefer Besorgnis … insbesondere, da Vertreter der US-Regierung wiederholt Drohungen gegen Kuba ausgesprochen haben, darunter die Bereitschaft, alle dort zu vernichten, und Havanna unter Druck gesetzt haben, irgendeine Art von Abkommen zu akzeptieren“, bemerkte sie.

„Wir hoffen, dass die genannten Veröffentlichungen unbegründet sind. Auch in Washington muss die Vernunft siegen“, appellierte die Sprecherin. Andernfalls, so sagte sie, handele es sich um „einen weiteren eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht, bei dem die US-amerikanische Gesetzgebung und das von ihr verhängte Sanktionsregime über geltendes Völkerrecht gestellt werden, einen unmenschlichen Eingriff in die Würde kubanischer Bürger und die Provokation einer humanitären Krise auf der Insel.“
CHINA VERURTEILTE DIE FEINDSELIGKEIT WASHINGTONS
Chinas Außenministeriumssprecher Guo Jiakun erklärte auf einer Pressekonferenz: „China ist zutiefst besorgt und verurteilt das Vorgehen der Vereinigten Staaten aufs Schärfste.“ Er forderte die sofortige Aufhebung der Blockade und der Sanktionen gegen die Insel. 
Der Sprecher appellierte an die USA, dem kubanischen Volk sein Recht auf Entwicklung nicht länger vorzuenthalten und die Störungen von Frieden und Stabilität in Lateinamerika einzustellen.
 Guo erinnerte daran, dass das kubanische Außenministerium diese Maßnahmen erst kürzlich verurteilt und als Angriff auf eine Nation bezeichnet habe, die keinem anderen Land feindlich gesinnt sei. Sie seien ein Beweis dafür, dass die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Kubas vor allem auf die Zwangspolitik Washingtons zurückzuführen seien. 
Der Sprecher betonte zudem Chinas Vertrauen, dass das kubanische Volk unter der Führung der Partei und der Regierung alle auftretenden Schwierigkeiten überwinden werde.