
„Angesichts ausländischer Aggression, einem Mittel, mit dem manche Nationen die Diplomatie durch Gewalt ersetzen wollen, ist die Würde nicht verhandelbar.“
Dies haben Kuba und Venezuela historisch bewiesen und es wurde gestern von der Nationalversammlung des südamerikanischen Landes erneut bekräftigt, nachdem vor den Botschaftsangehörigen Kubas, das Abkommen des Parlaments zur Ehrung der Kubaner, die während der US-Militärintervention am 3. Januar ums Leben kamen, unterzeichnet worden war, das sie zu Helden und Märtyrern des Vaterlandes erklärt hatte.
Der Erste Vizepräsident der Nationalversammlung, Abgeordneter Pedro Infante, erklärte zu dem Abkommen, das am 8. Januar im Plenum einstimmig angenommen wurde, dass es sich nicht um ein administratives Protokoll handele, sondern um die Anerkennung eines Opfers, das über Grenzen hinausgehe.
Während der Zeremonie zur Übergabe des Dokuments an das diplomatische Korps Kubas erklärte der Parlamentspräsident, dass das Blut, das kubanische und venezolanische Kämpfer während ihres heldenhaften Widerstands vergossen haben, ein unerschütterliches Fundament der Freiheit darstelle, wie es auf der Website der venezolanischen Nationalversammlung heißt.
Er betonte zudem, dass die 32 kubanischen Kämpfer Teil des moralischen und politischen Erbes der Nation geworden seien. „Wir sind hier, um zum Ausdruck zu bringen, dass der Schmerz des kubanischen Volkes auch unser Schmerz ist“, bekräftigte er.
In dem Dokument, so der Parlamentspräsident, kommt die Stimme der venezolanischen Abgeordneten zum Ausdruck, die Gewalt ablehnen und das Andenken der Tapferen ehren. Abschließend verkündete er, dass sich das Parlament nicht nur der nationalen Trauer anschließe, sondern sich auch zum Bau eines Denkmals verpflichtet habe, damit die Erinnerung an diejenigen, die die Wiege Bolívars verteidigten, fortbestehe.
Jorge Luis Mayo Fernández, Kubas Botschafter in Venezuela, dankte der Nationalversammlung für ihre Geste und betonte, dass die Einheit Lateinamerikas die stärkste Antwort auf jeden Versuch politischer Dominanz oder bewaffneter Aggression in der Region sei. Er erklärte außerdem, das Abkommen bekräftige die über viele Jahre geschmiedeten Bande der Brüderlichkeit und des gemeinsamen Widerstands und bekräftigte: „Venezuelaner und Kubaner werden, vereint wie Brüder, weiterhin Hand in Hand für die heldenhafte Freiheit Lateinamerikas einstehen und, wie Che Guevara, Fidel Castro, Martí, Bolívar und Chávez, für eine gerechte Sache kämpfen: die Freiheit und Wahrheit der Völker angesichts des Imperialismus.“




