OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Prensa Latina

BEIJING - China bekräftigte heute seine Unterstützung für Kuba in der Verteidigung seiner nationalen Souveränität und Sicherheit nach den jüngsten Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump.
Auf eine Frage von Prensa Latina hin unterstrich die Sprecherin des Außenministeriums, Mao Ning, den Widerstand der asiatischen Nation gegen äußere Einmischung in die Angelegenheiten der karibischen Insel.
«Wir fordern die USA erneut auf, die Blockade, die Sanktionen und alle Formen von Nötigung gegen Kuba unverzüglich zu beenden, da dies dem Frieden und der Stabilität in der Region zugute käme», sagte die Sprecherin.
Auf eine weitere Frage über die Einmischung der USA in die wirtschaftlichen Angelegenheiten Venezuelas nach der militärischen Aggression Washingtons in Caracas, betonte Mao Ning, dass die lateinamerikanischen Länder souveräne und unabhängige Staaten seien mit dem Recht, ihre Partner unabhängig zu wählen.
«Unabhängig davon, wie sich die Situation entwickelt, wird China die praktische Zusammenarbeit mit lateinamerikanischen Ländern, einschließlich Venezuela, weiter vertiefen, um den gegenseitigen Nutzen zu fördern», sagte sie.
Das chinesische Außenministerium hat die USA wiederholt aufgefordert, die Blockade so schnell wie möglich aufzuheben und die Insel aus der sogenannten Liste der Staaten zu entfernen, die angeblich den Terrorismus unterstützen.
Peijing und Havanna haben in diesem Jahr den 65. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen gefeiert.
Außerdem ist die Gemeinschaft der geteilten Zukunft zwischen China und Kuba die erste, die von dem asiatischen Riesenland mit einem lateinamerikanischen Staat gegründet wurde.
Donald Trump sagte am Vorabend, dass er die Insel ohne Produkte und Geld aus Venezuela lassen werde, während er seine Drohungen wiederholte, das Land direkt anzugreifen.
Der kubanische Präsident, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, lehnte kategorisch jede Anschuldigung gegen die karibische Nation ab und stellte Washingtons moralische Autorität in Frage, über die kubanische Realität zu urteilen.