
Santa Marta, Kolumbien – Kuba hofft, dass der IV. CELAC-EU-Gipfel, der am Sonntag in dieser kolumbianischen Stadt begann, zu einer Stärkung der biregionalen Beziehungen beitragen wird, die auf inklusive Entwicklung und Zusammenarbeit ausgerichtet sind. Dies erklärte Salvador Valdés Mesa, Mitglied des Politbüros und Vizepräsident der Republik Kuba, in seiner Rede vor dem Plenum des Gipfeltreffens.
Der kubanische Vizepräsident begann seine Ausführungen mit einem Hinweis auf die Bedeutung von Simón Bolívar, dem Befreier, der in Santa Marta starb.
„Wir dürfen bei diesem entscheidenden Treffen nicht die irrationale Offensive der US-Regierung gegen Venezuela und die laufende US-Offensive in der Karibik unter dem Vorwand der Drogenbekämpfung ignorieren“, betonte der Vizepräsident.
Die internationale Gemeinschaft müsse sich mobilisieren, um diese direkte Aggression und die militärischen Aktionen in der Karibik zu stoppen, die den Frieden, die Stabilität und die Sicherheit in der Region gefährden.
Valdés Mesa sagte weiter: „Wir stehen auch an der Seite unserer kolumbianischen und mexikanischen Brüder und Schwestern, die wie alle anderen Opfer dieser Bedrohung sind.“
Der kubanische Vizepräsident verurteilte zudem den brutalen Völkermord, den Israel im Gazastreifen verübt und der das palästinensische Volk in eine alarmierende humanitäre Krise gestürzt hat.
Ein stärkerer Zusammenhalt und eine engere Kooperation zwischen den Ländern der Europäischen Union und der CELAC würden es ermöglichen, politischen Willen in konkrete Verpflichtungen umzusetzen und globale Herausforderungen besser zu bewältigen.
Er dankte außerdem für die würdevolle, mutige und prinzipientreue Haltung der Mehrheit der anwesenden Länder, die trotz des enormen Drucks, dem sie ausgesetzt waren, bei den Vereinten Nationen nachdrücklich ein Ende der von der US-Regierung gegen Kuba verhängten Blockade und der willkürlichen Entscheidung, Kuba erneut auf die einseitige Liste mutmaßlicher staatlicher Unterstützer des Terrorismus zu setzen, gefordert hatten.




