OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Auschnitt aus dem Plakat des Events 

Da Kuba „nicht allein“ ist, wurde gestern während der Abschlusszeremonie des IX. Kontinentalen und Karibischen Solidaritätstreffens mit Kuba in Mexiko ein Gipfel der Völker in Santo Domingo einberufen, um den Ausschluss des Landes, zusammen mit Venezuela und Nicaragua, vom 10. Amerikagipfel im Dezember in Punta Cana wiedergutzumachen.

Laut Informationen auf der Website „Siempre con Cuba“ forderte Roberto Payano Pantaleón, Präsident der dominikanischen Solidaritätskampagne mit Kuba, im Bewusstsein der Widerstandsfähigkeit und Hartnäckigkeit der Insel in ihrem anhaltenden Kampf um Souveränität im Namen der Anwesenden die Regierung seines Landes auf, das Versprechen seines Präsidenten zu erfüllen, als die Dominikanische Republik zum Gastgeber erklärt wurde, und er sein Wort gab, dass der Gipfel ein integrativer Raum sein würde.

Es gibt kein Zaudern in Zeiten, in denen wir nicht „für exklusive Gipfel“ sind. Er betonte auch, dass das Ausschließen dieser „drei Bruderstaaten eine Kapitulation der Regierung des Gastgeberlandes vor dem brutalen einseitigen Druck der Vereinigten Staaten darstelle, die versuchen, die Monroe-Doktrin wieder einzuführen und damit den Frieden, die Sicherheit und die Stabilität in der Region bedrohen. Angesichts eines auf Zwang und Ausgrenzung aufgebauten Amerika-Gipfels und angesichts der imperialistischen Offensive wollen wir Solidarität, Einheit und Frieden in unserer Region fördern.“

Die Welt ist zweifellos vom Mut der Kinder Martís überzeugt, ihr Recht auf Selbstbestimmung zu verteidigen und ihre Stimme zu erheben, um Verbrechen und Ungerechtigkeit anzuprangern. Das ist es, was das Imperium fürchtet: das Beispiel von Edelmut und Anstand.

Marcos Rodríguez Costa, kubanischer Botschafter in Mexiko, dankte seinerseits für die Initiative. Sie werde, wie er sagte, einen legitimen Raum für Begegnung, Dialog und Koordination zwischen den Solidaritätsbewegungen mit Kuba und den von uns verteidigten gerechten Anliegen schaffen. Sie werde auch den Stimmen Gehör verschaffen, die durch den Ausschluss dieser drei Länder vom Regionaltreffen zum Schweigen gebracht werden sollten. Und sie werde Ausdruck eines Lateinamerikas und der Karibik sein, das keine Auflagen oder Ausschlüsse akzeptiert.

Die Unterstützung, die Kuba bei dem Treffen erhielt, zeigte sich auch in der Unterstützung von Hunderten Delegierten aus rund 35 lateinamerikanischen und karibischen Ländern sowie aus Spanien, Kanada und den Vereinigten Staaten. Sie vereinbarten, ihren parlamentarischen, staatlichen und basisdemokratischen Kampf zu verstärken, um ein Ende der Blockade und die Streichung Kubas von der berüchtigten Liste der Staaten zu fordern, die angeblich den Terrorismus unterstützen.