
Der erste Sekretär des Zentralkomitees der Partei und Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, empfing im Palast der Revolution Selma Ashipala-Musavyi, Ministerin für internationale Beziehungen und Handel der Republik Namibia.
Der Präsident erklärte, dass mit diesem Besuch «ein alter Wunsch» des ehemaligen namibischen Präsidenten, Dr. Hage Geingob, erfüllt werde, dessen Ziel die Schaffung der zwischenstaatlichen Kommission zwischen den beiden Nationen war.
Es geht um «einen Mechanismus, den wir nur mit den Schwesternationen aufbauen», meinte er. Und er betonte, dass dieser Besuch «mehrere Bedeutungen hat: eine ist die Kontinuität der historischen Beziehungen, geehrt durch die Freundschaft zwischen dem Gründungsvater der Republik Namibia und dem Comandante en Jefe Fidel Castro, die in all diesen Jahren fortgesetzt wurden».
Als er sich auf die Bande zwischen Kuba und Namibia bezog, sprach er von «liebevollen Beziehungen», «von Respekt, Solidarität, Zuneigung, gegenseitiger Bewunderung».
Über die Entwicklung der zwischenstaatlichen Kommission sagte das Staatsoberhaupt, dass «es einen Meilenstein in der Stärkung, in der Erweiterung unserer Beziehungen markieren wird, die ein ausgezeichnetes politisches Niveau haben und auch in der wirtschaftlichen und kommerziellen Ordnung und der Zusammenarbeit vorankommen».
«Wir sind bereit, unsere Zusammenarbeit in allen Bereichen, die Sie in dieser Regierungskommission angesprochen haben, auszubauen: Gesundheit, Bildung, Bau und Wasserressourcen, in der Biotechnologie, auch im kulturellen, pädagogischen und sportlichen Austausch, bei der Aufnahme von Studenten aus Namibia in Kuba und in jedem anderen Sektor oder Bereich», versicherte er.
Außerdem sandte er einen Gruß an Netumbo Nandi-Ndaitwah, die erste Frau, die die Präsidentschaft der Republik Namibia innehat. («Wir freuen uns auf ihren Besuch in Kuba», sagte er) und an Sophia Shaningwa, Generalsekretärin der Swapo (Organisation des Volkes von Südwestafrika). Ebenso bedankte er sich «für die ganze Unterstützung, die sie uns im Kampf gegen die Blockade gegeben haben», und für die Denunzierung der ungerechten Aufnahme der Insel in die Liste der Länder, die angeblich den Terrorismus unterstützen.
Ashipala-Musavyi überbrachte dem Staatschef die Grüße ihrer Präsidentin. Und sie sagte, dass die Regierungskommission für die Führung ihres Landes einen «sehr ernsten Mechanismus» darstelle.
«Dieses Treffen ist auch eine Fortsetzung des Vermächtnisses unserer Gründerväter Sam Nujoma und Comandante Fidel Castro, und obwohl sie nicht mehr unter uns sind, werden wir weiterhin auf der Grundlage der Lehren erzogen, die sie uns hinterlassen haben», betonte sie.
Die Zeiten seien schwierig, äußerte sie, «aber sie stellen auch eine Chance für die Länder des Südens dar, sich zu vereinen und abzulehnen, was geschieht».
Bei dem Treffen waren auch der Minister für Außenhandel und Ausländische Investitionen (Mincex), Oscar Pérez-Oliva Fraga, der Stellvertretende Außenminister Gerardo Peñalver Portal, der Gesundheitsminister José Angel Portal Miranda, die Vizeministerin des Mincex, Déborah Rivas Saavedra; sowie der Generaldirektor für Bilaterale Angelegenheiten im Außenministerium, Carlos Miguel Pereira Hernández, anwesend




