
VIENTIANE.-" Laos wird Kuba weiterhin auf seinem Entwicklungsweg unterstützen, es wird Kuba weiterhin im Kampf gegen die Blockade und gegen jegliche Isolation unterstützen, die ihm auferlegt werden könnte. Und ich glaube, es ist an der Zeit, unsere Beziehungen zu stärken und auszubauen. Der laotische Außenminister, der prominente Diplomat Thongsavanh Phomvihane, ist überzeugend, was seine Unterstützung und Zuneigung für Kuba angeht.
Er erklärte sich bereit, anlässlich des Staatsbesuchs des Ersten Sekretärs des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei und Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, einige Fragen der Pressegruppe der Präsidentschaft zu beantworten.
— Kuba und Laos teilen eine gemeinsame Geschichte des Kampfes für die Unabhängigkeit und für einen ursprünglichen, jedem Land gemäß seinen Merkmalen angepassten Sozialismus. Wie konnte diese ideologische und politische Solidarität es ermöglichen, dass sich geographisch so entfernte und kulturell so unterschiedliche Länder annäherten?
—Wir unterhalten seit über fünf Jahrzehnten ununterbrochene diplomatische Beziehungen mit Kuba. Es ist eine lang anhaltende Bindung, aber es geht hier nicht nur um Diplomatie. Unsere Geschichte geht viel weiter zurück, weil die Kommunistische Partei Kubas und die Revolutionäre Volkspartei von Laos zusammen gekämpft haben, wie haben gegen den Kolonialismus und den Neokolonialismus gekämpft.
Kuba hat uns bei unserem Unabhängigkeitkrieg geholfen, als es uns besonders im Gesundheitsbereich mit Medikamenten und Ärzten unterstützte, die im Norden arbeitete, in den Gebieten des revolutionären Widerstands, in den Höhlen von Viengsay.
Wir Laoten wertschätzen sehr, dass das kubanische Volk, dass die Kommunistische Partei und die Regierung Kubas und all jene Unterstützung gewährt haben. Und seit der Gründung der Demokratischen Volksrepublik Laos im Jahr 1975, hat Kuba seine Hand noch weiter ausgestreckt, um unser Land aufzubauen, um den Sozialismus aufzubauen.
Aber wir haben auch weit zurückliegende historische Beziehungen, die unsere große Führer unterhielten. Der Comandante Fidel Castro Ruz und der Präsident Kaysone Phomvihane, die tiefe freundschaftliche Beziehungen pflegten.
Dies alles haben wir gemeinsam und niemand kann es auflösen. Wenn auch Kuba und Laos geographisch weit entfernt sind, so sind wir uns doch seit langer Zeit sehr nahe gekommen.
— Und auch die Ausbildung und die Diplome von vielen Hunderten jungen Leuten, diese Fachleute haben zweifellos bei ihrer Rückkehr zur Entwicklung von Laos beigetragen. Außerdem gibt es eine fließende Zusammenarbeit und einen Wirtschafts- und Handelsaustausch, auch wenn da sicher noch große Reserven vorhanden sind.
—Seit der Gründung der Demokratischen Volksrepublik im Jahre 1975 haben Kuba und Laos einen ständigen Austausch im Bildungsbereich gehabt. Gerade jetzt haben wir einige junge Leute, die dort studieren. Ja, es stimmt, dass in den letzten 50 Jahren junge Menschen in Kuba studiert haben und auf diese Weise einen bedeutsamen Beitrag zur Stärkung der Freundschaft, der Beziehungen und der bilateralen Zusammenarbeit geleistet haben. Ich glaube, dass die Laoten weiterhin Botschafter der Freundschaft sein werden , weiterhin Brücken zwischen den Völkern und Regierungen der beiden Länder errichten werden.
— Am Samstag Abend, als Präsident Díaz-Canel und die ihn begleitende offizielle Delegation in Vientiane eintrafen, konnte man ständig die Beweise der Solidarität, der Zuneigung sehen. Kinder, Heranwachsende und Jugendliche waren auf den Straßen, um ude Gäste zu begrüßen. Die Straßen waren alle mit den Fahnen Kubas und von Laos geschmückt. Welche Bedeutung hat dieser Besuch für Sie? Möchten Sie Ihren Mitbürgern oder dem kubanische Volk etwas mitteilen?
—Dieser erneute Besuch des Genossen Díaz-Canel und seiner offiziellen Delegation ist sehr wichtig. Wir schätzen den Austausch von hochrangigen Besuchen, die wir schon immer untereinander hatten.
Im Jahr 1976 stattete der Generalsekretär des Revolutionären Volkspartei von Laos, Kaysone Phomvihane, der zu jenem Zeitpunkt auch Premierminister war, der Insel einen offiziellen Besuch ab und seitdem kam es zu regelmäßigen Treffen. Der Genosse Raúl Castro war in Laos, ebenso wie andere Führungspersönlichkeiten Kubas ; es waren so viele, dass man sie nicht alle aufzählen kann. In den letzten Jahren fand ein häufiger Austausch zwischen den Genralsekretären beider Parteien statt.
Dieser Besuch des Genossen Díaz-Canel ist sehr bedeutsam, besonders in einer Zeit wie dieser, in der die Lage in der Region und auf dem Planeten so unsicher geworden ist.
Es ist schwierig vorherzusagen, was in der Welt passieren wird, denn selbst jetzt, da die Tendenz hin zum Multilateralismus geht, weiterhin einige Ideologien existieren, die auf dem Unilateralismus basieren, was mit der welweiten Tendenz im Widerspruch steht.
Deswegen glaube ich, dass der Zeitpunkt gekommen ist, dass Laos und Kuba, dass wir unsere Beziehungen verstärken. Auch wenn wir geographisch weit voneinander entfernt liegen, sethen wir uns ideologisch weiterhin sehr nahe.
Es trifft zu, dass wir in vielen Bereichen die besten Beziehungen haben, im pöolitischen, im parlamentarischen, bei Investituonen und auch im Gesundheitsbereich, die sehr weit fortgeschritten sind..
Ich glaube, dass der jetzige Staatsbesuch des Präsidenten Miguel Díaz-Canel sich sehr positiv auf die Erweiterung unserer Beziehungen ausweiten wird.
Meine Botschaft an Kuba ist, dass wir auf eurer Seite stehen, dass wir euren ständigen Kampf für die Freiheit unterstützen. Wir unterstützen euch in eurem Widerstand und bei eurer Entwicklung. Und wir tun dies zum Wohl des Sozialismus und zum Wohl des kubanischen Volkes.




