CARACAS, Venezuela - Einen Monat nach dem Sieg des bolivarischen Volkes bei den Präsidentschaftswahlen versuchen das Weiße Haus und seine Verbündeten weiterhin erfolglos, den intern in der zivil-militärischen Union erreichten Frieden zu destabilisieren.
"Kümmert euch um die Angelegenheiten eurer Mitglieder. Respektiert die Selbstbestimmung und Souveränität Venezuelas. Konkurriert weiterhin servil miteinander, ein neuer Stern auf der Flagge der Vereinigten Staaten zu werden. Genießt das Knirschen der Krallen des imperialen Adlers auf euren Schultern. (...) Respektiert die Völker Unseres Lateinamerika und der Karibik. Respektiert eure eigenen Völker. Haltet euch zu eurem eigenen Besten aus den inneren Angelegenheiten der Bolivarischen Republik Venezuela, des tapferen Volkes von Simón Bolívar, heraus."
Mit diesen Worten antwortete Jorge Arreaza, Exekutivsekretär von ALBA-TCP, dem Ständigen Rat der OAS, der gestern in einer außerordentlichen Sitzung die Aktivierung des Komplementaritätsprinzips angesichts der angeblichen Menschenrechtsverletzungen in Venezuela forderte.
Darüber hinaus bekräftigte der Generalsekretär der OAS "die Forderung nach Anklage und Haftbefehlen gegen die Hauptverantwortlichen des autoritären venezolanischen Regimes", zu denen auch der rechtmäßige Präsident Nicolás Maduro gehört.
Als Reaktion auf diese provokative Einmischung und die versuchte Mobilisierung, zu der die Vorsitzende der Partei Vente Venezuela, María Corina Machado, aufgerufen hatte, ging das Volk auf die Straße, um seine partizipative und proaktive Demokratie zu feiern.
Vom Miraflores-Palast aus erklärte der venezolanische Präsident zusammen mit seinen Landsleuten: "Heute können wir sagen, dass die Wahrheit des Volkes gesiegt hat."




