
„Die Diskreditierungskampagnen, die aus Bundesmitteln der USA und der Regierung Floridas finanziert wird, benutzte eine toxische Plattform, um mit Lügen und Verzerrungen zu Unruhe und Gewalt anzustacheln, um so eine Intervention zu rechtfertigen“, sagte Bruno Rodríguet Parrilla, Mitglied des Politbüros und Außenminister der Republik Kuba in seiner Rede am 24. Juli bei, XXI. Treffen der Außenminister der Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (Celac)
Bei dem Treffen, das in Mexiko stattfand, ging der kubanische Außenminister auf die Destabilisierungsversuche ein, die von außen über die sozialen Netze unternommen wurden und zu den Gewalttaten des 11. Juli geführt hätten.
In diesem Zusammenhang stellte er klar, dass es in Kuba keinen sozialen Ausbruch gegeben habe und „das kubanische Volk den Versuch vereint mit der großen Mehrheit seiner Bürger energisch zurückgewiesen und vereitelt hat“.
Er betonte außerdem, dass es einer Supermacht nicht erlaubt sein dürfe, kleine Länder zu zerstören, um ihre Vorherrschaft durchzusetzen und dass die Regierung des Präsidenten Donald Trump die COVID-19 Pandemie als eine Chance erkannt habe, um grausam und überlegt die Blockade gegen die Insel zu verstärken. „Diese Politik wird heute von Präsident Biden weiter umgesetzt und bedroht die Integrität des kubanischen Volkes“, erklärte der Diplomat.
Er würdigte außerdem die zahlreichen Bekundungen der Unterstützung, der Solidarität und der Verurteilung der Blockade und wiederholte die Bereitschaft seines Landes und seiner Regierung, den sozialistischen Staat auf der Grundlage von Rechtsstaatlichkeit und sozialer Gerechtigkeit zu verteidigen und mit dem Aufbau einer unabhängigen, souveränen, sozialistischen, demokratischen, prosperierenden und nachhaltigen Nation fortzufahren.
Andererseits bekräftigte er auch Kubas unerschütterliches Engagement zur regionalen Integration und für den Status von Lateinamerika und der Karibik als Friedenszone.
Bei dem Treffen dankte Rodríguez Parrilla Mexiko für seine Führungsrolle und seine Solidarität als pro tempore Präsident der Gemeinschaft, der 33 Länder Lateinamerikas und der Karibik angehören und er sprach dem Präsidenten Manuel López Obrador für seine bedeutungsvolle Rede zur Unterstützung des Widerstands der Insel angesichts der Aggressionen der Vereinigten Staaten seinen Dank aus.
Im Rahmen des Treffens hatte der mexikanische Präsident in seiner Rede im Schloss von Chapultepec vorgeschlagen, Kuba den Titel „Erbe der Menschheit“ zu verleihen und seinem Volk den Preis der Würde für das Heldentum, 62 Jahre den Aggressionen der Vereinigten Staaten und der längsten Blockade der Geschichte widerstanden zu haben.
Der mexikanische Präsident vertrat die Ansicht, dass es an der Zeit sei, eine neue Koexistenz zu schaffen, weil das seit über zwei Jahrhunderten von den Regierungen des Nordens aufgezwungene Modell erschöpft sei und niemandem nutze.
López Obrador betonte, dass die USA eine andere Option an Stelle ihrer interventionischen Politik gegenüber Kuba und anderen Ländern suchen müsse, „um mit ihnen in Dialog zu treten und sie davon überzeugen, dass eine neue Beziehung zwischen den Ländern Amerikas möglich ist und dass es Möglichkeiten gibt, den Weg gemeinsam zu gehen, um dieses Ziel zu erreichen, so dass niemand zurückbleibt“.
Der Außenminister Venezuelas Jorge Arreaza rief dazu auf, die Celac zu festigen, um den gemeinsamen Gefahren zu begegnen und er drängte ihre Mitglieder aktiv zu werden, um den Weg, der eingeschlagen werden müsse, ernsthaft zu repolitisieren.
Arreaza betonte, dass diese Organisation als ein Forum für Dialog und politische Absprachen geschaffen worden sei. „Nach so vielen Überlegungen hier, darf es keine Tabuthemen oder nicht angesprochene Fragen mehr geben.“
Er hob außerdem die Gültigkeit des auf Integration ausgerichteten Denkens von Simón Bolívar hervor, der schon damals eine Konföderation der bevollmächtigten Länder Lateinamerikas und der Karibik geschaffen hatte,
Zum Abschluss des Treffens unterzeichneten Argentinien, Bolivien, Costa Rica, Ecuador, Mexiko und Paraguay eine gemeinsame Erklärung zur Gründung der der Lateinamerikanischen und Karibischen Raumfahrtagentur im Hinblick auf die Konsolidierung einer Gründungsvereinbarung, die deren formelle Einrichtung ermöglichen wird.




