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Antworten auf Fragen der Medien, die der russische Außenminister Sergej Lawrow während der gemeinsamen Pressekonferenz am Ende der Verhandlungen mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, in Moskau am 12. Mai 2021 gab (Foto: Russisches Außenministerium)

Der russische Außenminister Sergej Lawrow machte auf die Auswirkungen der Blockade der Vereinigten Staaten gegen Kuba aufmerksam, die im Zuge der COVID-19-Pandemie noch verstärkt wurde.

Während einer Pressekonferenz zusammen mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Gutérres, erinnerte der russische Außenminister daran, dass die Generalversammlung der Vereinten Nationen jährlich „mit überwältigender Mehrheit" für eine Resolution gegen die US-Politik gegenüber der Insel stimmt.

„Zusätzlich zu der besonderen Situation, die aufgrund der Schwierigkeiten im Hinblick auf die Coronavirus-Pandemie besteht, gibt es ein grundlegendes Problem bei der US-Blockade Kubas. Die Vollversammlung der Vereinten Nationen bewilligt jährlich eine diesbezügliche Erklärung mit überwältigender Stimmenmehrheit.Zwei oder drei Länder, zusammen mit den Vereinigten Staaten, heißen sie nicht gut, die anderen stimmen dafür.Die UN-Politik spiegelt sich in diesen Resolutionen wider", sagte Lawrow.

In diesem Sinne prangerte der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla am Donnerstag in seinem Twitter-Account an, dass „das kubanische Volk in seinem täglichen Leben unter den Auswirkungen der US-Blockade leidet, die sich in Zeiten der Pandemie noch verschärft hat.Wie COVID-19 schadet diese unmenschliche Politik der Familie der Kubaner.Das muss aufhören“, schrieb er.

In Erklärungen Prensa Latina gegenüber, ebenfalls zu diesem Thema, erinnerte Gutérres daran, dass die Vereinten Nationen eine Befreiung von Sanktionen beantragt haben, die die Fähigkeit der Staaten einschränken, wirksam auf die COVID-19-Pandemie zu reagieren, und die soziale und wirtschaftliche Auswirkungen haben.Er betonte, dass dies eine Position sei, die für alle Situationen auf der Welt gelte, in denen solche Risiken bestehen.

Am 23. Juni wird unser Land der Vollversammlung der Vereinten Nationen erneut den Bericht mit dem Titel „Die Notwendigkeit, die von den Vereinigten Staaten von Amerika gegen Kuba verhängte wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade zu beenden" zur Abstimmung vorlegen.