Die Art und Weise, wie Jair Bolsonaro die durch die Pandemie des Virus sars-CoV-2 entstandene Krise gemanagt hat, rief tiefes Unbehagen in diversen Bereichen der brasilianischen Gesellschaft hervor, darunter auch unter den Militärs.
Laut Prensa Latina wurde der „Chefe da Casa Civil“ General Walter Souza Braga Netto zum neuen „operativen Präsidenten“ Brasiliens gewählt.
Das Portal Brasil 247 zitiert den investigativen argentinischen Journalisten Horacio Verbitsky und versichert, dass eine hochrangiger Offizier der brasilianischen Armee berichtet habe, dass die Behörden beim Treffen von Entscheidungen nicht mehr auf Bolsonaro hören würden.
Verbitsky bestätigte, dass Bolsonaro wie „ein Monarch ohne wirkliche Macht“ agieren würde und dass das Land jetzt unter Führung des Generals Walter Braga Netto stehe.
Der Fernsehsender Al-Mayadeen berichtet, dass sich, zumindest solange die COVID-19 Krise andauere, die gesamte Regierungsführung in der Person von Braga Netto konzentriere.
Wie Medien berichten, ergab sich „die neue informelle Mission“ aus einer „wichtigen Vereinbarung“, an der die Minister und militärischen Kommandanten und der Präsident selbst beteiligt waren, und für viele ist die Mission von Braga Netto nichts anderes als eine von der Regierung koordinierte Intervention oder eine Militärjunta.




