
Der Premierminister von St Vincent und den Grenadinen, Ralph Gonsalves, hat eine medizinische Brigade aus Kuba empfangen, die mit dieser südkaribischen Nation zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie beitragen wird.
Mit Applaus und Hochrufen wie „Viva Cuba“ und „Viva Venezuela" drückten die Bewohner von St. Vincent und den Grenadinen ihre Dankbarkeit und Bewunderung für die Ankunft der medizinischen Mitarbeiter der Größten der Antillen aus, die in einem Flugzeug der venezolanischen Fluggesellschaft „Conviasa“ ankamen – als Sinnbild für die Solidarität und Zusammenarbeit zwischen den drei Nationen.
In Erklärungen gegenüber Prensa Latina erklärte der kubanische Botschafter auf dieser Inselgruppe, José Manuel Leyva Ventura, dass der Premierminister, mehrere Mitglieder seines Kabinetts sowie der Leiter der venezolanischen Botschaft, Francisco Pérez, Kubas medizinische Brigade begrüßt hätten.

„In seinen Worten dankte der Premierminister dem Kuba Fidels und Raúls für diese Geste der Solidarität. Auch übermittelte er seinen Dank an Präsident Díaz-Canel, den er als Fortführer des Werks der historischen Führer bezeichnete“, teilte der kubanische Diplomat mit.
Leyva seinerseits sagte, dass diese Brigade ein kleines Zeichen der Solidarität sei, die der Führer der kubanischen Revolution, Fidel Castro, hinterlassen habe, „der uns gelehrt hat, Gesundheit und Bildung in die ganze Welt zu tragen".
„Das Volk dieser Inseln erwartet Sie mit viel Liebe und Zuneigung und für uns ist es eine Quelle des Stolzes und der revolutionären Befriedigung, Sie hier zu begrüßen", sagte der Botschafter dem 16köpfigen Team, das aus fünf Ärzten und elf Krankenschwestern besteht.
Er erklärte Prensa Latina, dass in dieser Nation bereits eine kubanische medizinische Brigade aus 34 Personen arbeite. Er betonte, dass beide Nationen ausgezeichnete Beziehungen unterhielten, seit diese am 26. Mai 1992 unter der Regierung des damaligen Premierministers James Mitchell aufgenommen worden seien.
Vor ihrer Abreise in dieses Land versicherte Dr. Danixia Novoa, die für die kubanische Gruppe verantwortlich ist, die Teil des internationalen Ärztekontingents „Henry Reeve“ ist, das auf Katastrophensituationen und schwere Epidemien spezialisiert ist, dass sie bereit seien, Covid-19 in jeder Situation würdig, sicher und geschützt zu bekämpfen.

Sie versicherte, dass die Brigade eine hervorragende Vorbereitung auf das neue SARS-Cov-2-Coronavirus sowie auf andere Krankheiten erhalten habe, die man möglicherweise noch fände, und dass man auch die Biosicherheit gewissenhaft praktiziert und Unterricht in Ethik und Verhalten bekommen habe.
Im gegenwärtigen Kontext und im Rahmen der Solidaritätsberufung des kubanischen Volkes und der kubanischen Regierung sind andere Brigaden nach Venezuela, Nicaragua, Grenada, Surinam, Belize und Italien abgereist, um sich der Pandemie zu stellen, bei der schon mehr als 20.000 Menschen ums Leben gekommen sind.
Am 19. September 2005 war das Kontingent „Henry Reeve“ vom historischen Führer der kubanischen Revolution, Fidel Castro, gegründet worden, um jede Nation angesichts von Katastrophen oder Epidemien zu unterstützen und sofort mit ihrem speziell ausgebildeten Personal zu kooperieren.
Es wurde nach den Grundsätzen der Solidarität und des Internationalismus geformt und hat unter anderem Völkern beigestanden, die Erdbeben oder die Ebola-Epidemie erlitten haben.
(Quelle: PL)




