OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
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„Kuba zeichnet sich durch die strikte Einhaltung des Völkerrechts und der UN-Charta aus“, sagte der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez in seinem Konto des sozialen Netzwerks Twitter, in dem er die Sanktionen der USA gegen das russische Unternehmen Rosneft Trading SA kritisierte, die er als Verstoß gegen das Völkerrecht und die allgemein anerkannten Handelsregeln bezeichnete, berichtet PL.

Angesichts dieser willkürlichen Maßnahme, die unter der Begründung getroffen wird, dass Rosneft Trading S.A. dem Unternehmen Petróleos de Venezuela S.A. (PDVSA) dabei half, seine Produktion zu exportieren, erklärte das russische Außenministerium, die Sanktionen hätten „die russische Politik in internationalen Angelegenheiten nicht beeinflusst und werden sie auch nicht beeinflussen“. Er erklärte, dass die Maßnahme „den weltweiten Freihandel, für den die USA so stark plädiert, zunehmend untergräbt und die Spannungen auf internationaler Ebene erhöht“.

Im Januar 2019 froren die USA das Vermögen von PDVSA ein und untersagten ihren Bürgern und Unternehmen, mit ihm Geschäfte zu machen. Unternehmen wie Rosneft verstärkten jedoch ihre Beziehungen zu dem südamerikanischen Land. Die USA führen derzeit Gespräche mit spanischen Vertretern der Repsol-Ölgesellschaft, um die Änderung ihrer Beziehungen zu Venezuela zu bewirken, und empfahlen Indien und China, auf den Erwerb von venezolanischem Rohöl zu verzichten.

Die US-Regierung verfolgt weiterhin die Politik, Unternehmen oder Einzelpersonen, die Geschäftsbeziehungen zu Ländern wie Venezuela und Kuba unterhalten, unter Druck zu setzen. So sandte das State Department Briefe an mehr als fünfzig Unternehmen mit Interessen in unserem Land, in denen ihnen die Einreise in das Hoheitsgebiet der USA untersagt wird.