
Um die Verträge auf dem Gebiet von Wirtschaft, Energie, Technologie und Finanzen zwischen Russland und Venezuela zu konsolidieren, beginnt heute die Tagung der Zwischenstaatlichen Regierungskommission auf Hoher Ebene zwischen Russland und Venezuela.
Präsident Nicolás Maduro kündigte an, dass der russische Vizepräsident Yuri Borísow Russland bei diesem Treffen auf hoher Ebene vertreten werde.
Diese Tagung findet eine Woche nach dem offiziellen Besuch Maduros in Russland statt, wo er ein Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin hatte, auf dem man sich über die Schaffung einer neuen Roadmap für die Zusammenarbeit einigte.
Die Regierung Russland verpflichtete sich, Venezuela dabei zu unterstützen, inmitten der von den USA einseitig verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, eine Wiedererholung seiner Wirtschaft zu erreichen.
Dmitri Medwedew war der erste russische Premierminister, der Venezuela im November 2008 besuchte, was ein Meilenstein in der Geschichte der Beziehungen beider Länder darstellte. Von da an festigten sich die bilateralen Beziehungen und gaben der strategischen Partnerschaft im politischen und kommerziellen Bereich einen neuen Impuls.
Diese Übereinkünfte ermöglichten es außerdem, die Zusammenarbeit im Bereich Wirtschaft, Energie, Finanzen, Wissenschaft und Militärtechnik zu entwickeln.
Aktuell sind die russischen Unternehmen Rosneft, Gazprombank, Inter RAO und das staatliche Unternehmen Rostec auf dem venezolanischen Markt vertreten und beide Länder entwickeln verschiedene Investitionsprojekte im Energiebereich, vor allem in Verbindung mit der Ausbeutung von Öl- und Gasvorkommen.
Außerdem arbeitet man an weiteren gemeinsamen Projekten zur Gewinnung von Diamanten und Gold und man diskutiert die Möglichkeit der Montage von Automobile auf venezolanischem Gebiet. Andere Verträge haben mit der gemeinsamen Herstellung von Impfstoffen, Nahrungsmittel und der Investition im Arco Minero zu tun, der berühmt wegen seiner Goldreserven ist.
Russland und Venezuela bemühen sich gemeinsam mit anderen Ländern in enger Koordination mit den Aktionen der Organisation Erdölexportierender Länder, die Lage auf den Weltmarkt für Rohöl zu stabilisieren.
(mit Information von PL)




