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US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen im Weißen Haus am 16. Juli 2019. Photo: AFP

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump plant über 40 Millionen Dollar abzuzweigen, die für humanitäre Hilfe in Mittelamerika gedacht waren, um die venezolanische Opposition zu finanzieren.

„Das Geld (zugeteilt für humanitäre Hilfe in Mittelamerika) wird als Reaktion auf eine dringende Krise, die die nationalen Interessen der USA beeinträchtigt, nach Venezuela gehen“, meldet die US Behörde für Internationale Entwicklung USAID heute Hispantv.

Entsprechend eines am gestrigen Dienstag veröffentlichten Berichts der US-Tageszeitung Los Angeles Times informierte USAID den US-Kongress, dass die für humanitäre Hilfe für mittelamerikanische Länder zugewiesenen Fonds abgezweigt würden, um die vom selbsternannten „Interimspräsidenten“ Juan Guaidó angeführte Opposition des bolivarischen Landes zu unterstützen.

Der Bericht enthüllt, dass mit dem Fond von 41,9 Millionen Dollar stattdessen Löhne, Flüge und Propaganda bezahlt würden und die Opposition das Geld verwalten und für Projekte einsetzen könne, die in Venezuela „die Demokratie aufbauen“.

Der USAID Bericht entstand einige Monate nachdem Donald Trump dem US-Außenministerium angeordnet hatte, Hunderte Millionen Dollar an Hilfe für das Nördliche Dreieck (Guatemala, Honduras, El Salvador) zu kappen.

Präsident Trump begründete diese Entscheidung mit der fehlenden Unterstützung dieser drei genannten Länder, um die Emigration in die USA zu stoppen.

Der Beschluss des republikanischen Magnaten besagten Fond abzuzweigen, führte zu großer Kritik. Ein Berater des Kongresses erhob den Vorwurf, mit dieser Maßnahme würde die Trump Administration „das Geld, das armen Kindern in Mittelamerika helfen sollte, für die Bezahlung der Gehälter von Guaidó und dessen Funktionären und Angestellten“ verwenden.

Venezuela durchläuft seit Monaten wegen der Versuche Guaidós den rechtmäßigen Präsidenten des Landes Nicolás Maduro zu stürzen eine schwere politische Krise. Maduro kämpft gegen eine schlimme wirtschaftliche Lage an, die sich aus den Erdölembargos und Finanzsanktionen ergibt, die die USA zur Unterstützung es putschistischen Führers dem Land aufgezwungen hat.

(aus Hispantv)