OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Kuba, Iran und Venezuela haben am Donnerstag die Illegitimität und Illegalität der einseitigen Zwangsmaßnahmen angeprangert, die als Druckmittel zur Erreichung falscher Ziele gegen die Länder eingesetzt werden, die ihre Souveränität und Unabhängigkeit verteidigen.

Die Erklärung ist Teil des gemeinsamen Kommuniqués der Leiter der Ständigen Vertretungen dieser Länder in Moskau zum Abschluss des „Internationalen Seminars über einseitige Zwangsmaßnahmen (MCU) und ihre Auswirkungen", so Prensa Latina.

Der vom iranischen Botschafter Kazem Gharib Abadi vorgelesene Text besagt, dass es in einer globalisierten Welt nicht legitim oder legal ist, einseitige Sanktionen zu verhängen, um einen anderen Staat zu bestrafen oder zu isolieren, und dass wirtschaftliche Sanktionen im Widerspruch zu den Werten der Menschenrechte stehen.

Das Dokument weist auf das Wiederaufleben der von den Vereinigten Staaten gegen Kuba verhängten Blockade hin und darauf, dass diese Politik der wirtschaftlichen Aggression eines der längsten und grausamsten einseitigen Sanktionssysteme darstellt, das je gegen ein Land angewendet wurde.

Der Text betont auch, dass die Bolivarische Republik Venezuela seit 2014 strengen einseitigen Zwangsmaßnahmen unterworfen ist, die angewandt werden, um der legitimen Regierung dieser südamerikanischen Nation ein Ende zu setzen.