OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Foto: Tomada de Caraota digital

Kuba vergisst nicht den geliebten Freund, den fröhlichen und energiegeladenen Revolutionär, der die Hoffnung auf ein neues Amerika weckte. Diese intakte Liebe motivierte die Veranstaltung zur Erinnerung an das physische Verschwinden des Comandante Hugo Chávez Frías, die gestern unter Teilnahme in Solidarität mit Venezuela und zur Verteidigung des Lebens mobilisierter politischer Organisationen und sozialer Bewegungen im Kubanischen Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) stattfand.

Chávez wies auf die Schaffung von Friedensstützpunkten an der Grenze zu Kolumbien hin, er hob seine Vision über die Bedeutung einer Friedensatmosphäre hervor", erinnert sich Silvio Platero Oliva im Namen der kubanischen Bewegung für den Frieden und die Souveränität der Völker. Er betonte auch, dass der venezolanische Comandante der Vorläufer einer neuen Diplomatie gewesen sei, die zur Proklamation Lateinamerikas und der Karibik als Zone des Friedens führte.

Zu einem bewegenden Moment kam es, als noch einmal der in Wort und Bild festgehaltene Moment gezeigt wurde, an dem er öffentlich sein Vertrauen in Nicolás Maduro setzte: „Wenn ich es nicht mehr schaffe, soll er mit seiner festen Hand, seinem Herzen eines Mannes aus dem Volk, seiner Klugheit und seinem internationalen Renommee weitermachen.“

Vivian Alvarado, Geschäftsträgerin der venezolanischen Botschaft auf der Insel, dankte Kuba dafür, der Brudernation in diesen Momenten der Verschwörung gegen die Demokratie zur Seite zu stehen.

Fernando González, Held der Republik und Präsident des ICAP, rief in seinem Schlusswort die übrigen sozialen Bewegungen des Kontinents dazu auf, sich in Einheit um das Völkerrecht zu scharen.

An dem Akt nahmen neben anderen Eingeladenen Olga Lidia Tapia Iglesias, Mitglied des Sekretariats des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, und Ana Teresita González Fraga, Vizeministerin für Auswärtige Beziehungen, sowie eine Delegation venezolanischer Diplomaten in Kuba teil.

Auch in Venezuela wurden durch Chávez beispielhaftes Leben die Emotionen geweckt. Der Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela, Nicolás Maduro, stand der Zeremonie im „Cuartel de la Montaña“ vor, mit der der sechsten Wiederkehr des Todestages von Hugo Chávez gedacht wurde. Mitglieder der Nationalen Exekutive, der bolivarischen Streitkräfte und revolutionäre Führer nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil.

Bei den in Venezuela abgehaltenen Veranstaltungen wurden die an der Verteidigung der nationalen Souveränität am 23. Februar beteiligten Militäreinheiten ausgezeichnet und belobigt.