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In Bezug auf Maduros Äußerungen, dass er um seine Sicherheit fürchte, sagte María Zajorava, Sprecherin des Außenministeriums Russlands, gegenüber Prensa Latina, dass diese Sorge logisch sei.

Man müsse in Rechnung stellen, dass mächtige Repräsentanten der Vereinigten Staaten offen dazu aufriefen, Maduro zu stürzen, ihn als Präsidenten nicht anerkennen würden und damit auch nicht seine Immunität, seine Status und seine Entscheidungen, erklärte sie.

Auf diese Weise würden eindeutige Signale an bestimmte Personen gesendet, dass Maduro angeblich kein Präsident mehr sei und somit keinerlei Schutz oder Rechte mehr genieße, zumindest in der Vision Washingtons, sagte die Sprecherin.

Darüber hinaus setzten die Vereinigten Staaten bei dieser Gelegenheit auf alles, um die Lösung des venezolanischen Problems Made in USA in die Praxis umzusetzen, betonte sie.

Wenn man berücksichtige, dass die Vereinigten Staaten in anderen Teilen der Welt keinen außenpolitischen Erfolg hätten, könne der Fall Venezuela ein Manöver sein, um die Aufmerksamkeit von anderen Fronten abzulenken, sagte sie.

Die russische Regierung nehme auf der internationalen Bühne eine Position der Ablehnung nicht nur der Einmischung von außen ein, sondern auch der Überwachung und Kontrolle dessen, was innenpolitisch geschehe, mit dem Ziel eines Staatsstreichs in Venezuela, versicherte sie.

Russland werde sich weiter darum bemühen, diesen Streit im Sicherheitsrat und über internationale Kontakte zu lösen, fügte sie hinzu.

Darüber hinaus sehe die russische Seite die Bemühungen positiv, eine analytische Basis zu schaffen und Venezuela durch regionale Akteure, die außerhalb der Vorgaben Washingtons handelten, Hilfe zu leisten, sagte Zajarova.

Diese Länder der Region hätten verstanden, dass sie diejenigen sein würden, die die Folgen einer Verschärfung der venezolanischen Krise zu übernehmen oder zu erleiden hätten und dass ihnen niemand helfen würde, ihre eigenen Probleme zu lösen, die sich aus dieser Lage ergäben, betonte sie.