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Präsident Maduro erhält breite Unterstützung durch die Welt, sein Volk und machtvolle Bewegungen Venezuelas Photo: Reuters

Das venezolanische Volk bleibt nach wie vor mobilisiert, wie es sein legitimer Präsident Nicolás Maduro von ihm verlangt, um die Souveränität, den Frieden und die Verfassungsmäßigkeit des bolivarischen Projekts in dieser Nation zu verteidigen, die am vergangenen Mittwoch erneut durch einen von der Regierung der Vereinigten Staaten organisierten und gesponserten Coup angegriffen wurde.

Am gestrigen Donnerstag, während der Eröffnung des venezolanischen Gerichtsjahres, sagte Maduro, dass keiner der Gründe vorliege, die laut der venezolanischen Verfassung der Abgeordnete Juan Guaidó dafür anführen könnte, sich selbst zum Präsidenten ernannt zu haben.  

„In der Magna Charta werden folgende mögliche Gründe benannt: >Tod, Rücktritt, Amtsenthebung durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs oder körperliche oder geistige Behinderung< und es liegt keiner dieser Fälle vor", sagte der Präsident.

GOUVERNEURE, DER OBERSTE GERICHTSHOF, DIE WÄHLERSCHAFT UND DER BÜRGER UNTERSTÜTZEN DIE VERFASSUNG

Die Wählerschaft Venezuelas, vertreten durch den Nationalen Wahlrat (CNE), forderte, den Willen des Volkes zu respektieren, das im Mai 2018 verfassungsmäßig seinen Präsidenten gewählt hatte. "Der CNE lehnt die am 23. Januar offenkundig gewordene völlige Ignoranz und die Verletzung der Verfassungsordnung ab und verurteilt sie", erklärte dessen Präsidentin Tibisay Lucena.

Maikel Moreno, Präsident des Obersten Gerichtshofs, bekräftigte, dass das Justizsystem die Autorität von Nicolás Maduro als konstitutioneller Präsident anerkenne und die Usurpation des Amtes mit dem schwerwiegenden Vorsatz, den Volkswillen zu umgehen, ignoriere.

Auch der Generalstaatsanwalt Tarek William Saab verurteilte im Namen der Bürgermacht den Putschversuch und brachte die uneingeschränkte Unterstützung der Exekutive zum Ausdruck.

Laut PL forderten die Gouverneure von 19 Staaten die Wahrung des Friedens, die Achtung der Demokratie und der Souveränität des südamerikanischen Landes und lehnten die gewalttätigen Handlungen ab, die von Oppositionellen bevorzugt werden. Die Verlautbarung wurde vom Gouverneur Mirandas, Héctor Rodríguez, veröffentlicht. "Die Sicherheitskräfte des Landes werden eingesetzt, um den Frieden der Menschen zu gewährleisten", versicherte er.

Er nannte die Opposition unverantwortlich dafür, die Einmischung von außen zu erlauben, und forderte die Bevölkerung auf, sich nicht durch den Hass der Rechten vergiften zu lassen.

MADURO ALS OBERBEFEHLSHABER BESTÄTIGT

Die Kommandeure der Strategischen Regionen der Integralen Verteidigung (REDI) von Venezuela haben ihre Verbundenheit mit der Verfassung und ihre Unterstützung für Präsident Nicolás Maduro als Oberbefehlshaber bestätigt. Der oberste Vertreter der Westlichen REDI, Fabio Zavarce, lehnte die internationale Einmischung in die Angelegenheiten Venezuelas ab und bestätigte seine Unterstützung für das Staatsoberhaupt. Manuel Bernal aus der Andenregion drückte die Loyalität und Subordination der von ihm geführten operativen Einheiten unter die verfassungsmäßige Regierung des südamerikanischen Landes aus.

Der Kommandeur von REDI Los Llanos, Víctor Palacios, unterstrich die "strikte Einhaltung der Magna Carta und der Gesetze Venezuelas" der von ihm geleiteten Militärorgane, was in Aragua vom Chef der Zentralen REDI, Domingo Hernández, bekräftigt wurde. Zuvor hatte Verteidigungsminister Vladimir Padrino bereits gesagt: "Die FANB wird die venezolanische Verfassung als Garant für die nationale Souveränität verteidigen."

DIE INTERNATIONALE GEMEINSCHFT ZUR EINMISCHUNG IN VENEZUELA

Die Mitgliedsländer der bolivarischen Allianz für die Völker Amerikas (ALBA-TCP) unterstützten und anerkannten Präsident Maduro angesichts der von den Vereinigten Staaten geförderten Drohungen des Staatsstreichs. Sie bekräftigten in einer Erklärung, dass sie auf multilateraler und bilateraler Ebene ausschließlich die von der Exekutive Venezuelas unter Präsident Maduro ernannten diplomatischen Beamten anerkennen würden und betonten, das eine vermeintliche Parallelregierung nur ein Produkt der Verletzung geltender venezolanischen Rechtsnormen sein könne, wodurch sich deren Anerkennung verbiete.

Telesur berichtet, dass der russische Präsident Wladimir Putin mit Maduro telefoniert und seine Unterstützung ausgesprochen habe. Der russische Regierungschef betonte: "Eine destruktive Intervention von außen verstößt gegen grundlegenden Normen des Völkerrechts." Im Telefonat sprach er sich für eine Suche nach Lösungen im Rahmen des Verfassungsbereichs aus. Beide Staatschefs bekräftigten ihre Bereitschaft, die Kooperation in verschiedenen Bereichen fortzusetzen.

Die Regierung von Nicaragua sagte in einer Erklärung: "Die große Heimat verbiegt sich nicht, sie steht stolz und aufrecht in der Liebe ihrer Völker. In der ALBA sind wir alle Venezuela, Lateinamerika und die Karibik: die Wiege großer und leuchtender Lebewesen, die Würde und Größe gegen das Imperium verkörpern".

"China unterstützt die Bemühungen der venezolanischen Regierung, ihre Souveränität, Unabhängigkeit und Stabilität zu wahren", sagte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums Hua Chunying auf einer Pressekonferenz. "Wir folgen dem Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder, wir widersetzen uns der Einmischung von außen in die inneren Angelegenheiten Venezuelas und wir hoffen, dass die internationale Gemeinschaft auch diesem Prinzip folgt", schloss sie.

"Der Iran unterstützt die Regierung und die Nation Venezuelas gegen jeglichen ausländischen Eingriff in die inneren Angelegenheiten des Landes oder jede andere illegitime und illegale Handlung, einschließlich eines versuchten Staatsstreichs", sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Bahram Qasemi. Das syrische Außenministerium drückte ebenfalls seine Solidarität mit Venezuela und Maduro aus und verurteilte die Einmischung der Vereinigten Staaten.

Auch die Kommunistische Partei Indiens kritisierte diese Intervention und forderte die Völker der Welt auf, sich mit dem venezolanischen Volk solidarisch zu zeigen. Die Kommunistische Partei Frankreichs und soziale Organisationen wie der bolivarische Zirkel von Paris und das Kollektiv ALBA-TCP France, die paraguayische Guasu-Front und die deutsche Linke taten dasselbe.

Die USA ersuchten den UN-Sicherheitsrat, sich morgen zu treffen, um die Situation in Venezuela zu diskutieren. Der Aufruf ist von lachhafter Heuchelei geprägt, weil das aufrufende Land selber das provoziert hat, was in der bolivarischen Nation vor sich geht – organisiert vom Sessel des Präsidenten der Vereinigten Staaten und seiner höchsten Chargen aus, die Darsteller in einem Putsch-Szenario werden wollen.

Soziale Netzwerke wurden mit unmissverständlichen Memes überschwemmt, die die Einmischung der Trump-Regierung offen kritisieren. In einem von ihnen heißt es:

"Sie wollen Präsident werden, ohne eine unbequeme Volkswahl zu durchlaufen? Dann rufen Sie unter der Nummer 1800 Mike Pence an! Sie werden sofort bedient."