OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Andrés Manuel López Obrador Photo: Notimex

Der mexikanische Präsident verweigerte einem Schreiben der Lima-Gruppe gegen die Bolivarische Republik Venezuela seine Unterschrift und betonte, dass sein Land die Außenpolitik auf den Grundsatz der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Nationen stütze.

López Obrador bekräftigte die Position der mexikanischen Regierung innerhalb der Lima-Gruppe, die gestern beschlossen hatte, Präsident Nicolás Maduro, der bei den letzten Parlamentswahlen wiedergewählt worden war und am 10. dieses Monats sein Amt antreten wird, nicht anzuerkennen.

Der Amtsinhaber bestätigte, dass "wir die verfassungsrechtlichen Prinzipien der Nichteinmischung und der Selbstbestimmung der Völker in außenpolitischen Fragen respektieren werden. Wir mischen uns nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Länder ein, weil wir nicht wollen, dass sich andere Regierungen und andere Länder in Angelegenheiten einmischen, die nur die Mexikaner etwas angehen."

Staatssekretär Maximiliano Reyes hielt in Lima eine Rede zur venezolanischen Frage, in der er bestätigte, dass er die Gruppe bei ihrer Klage gegen Präsident Maduro nicht begleiten werde. Dies sei als Zeichen einer tiefen Verpflichtung zur Verbundenheit gegenüber den in der mexikanischen Verfassung verankerten Leitlinien der Außenpolitik zu verstehen.

Nach Angaben des Beamten wird sein Land mit Venezuela diplomatische Beziehungen unterhalten, um mit Interesse die Vorschläge für Maßnahmen oder diplomatische Schritte zu begutachten, die von den verschiedenen politischen und sozialen Kräften dieses Landes zum Zwecke der Annäherung, des Verständnisses und der Einigung ausgehen.