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Das von AMLO abgelehnte Geld soll ab Januar 2019 zur Verfügung stehen. Foto: Con el mazo dando

Der mexikanische Präsident, Andrés Manuel López Obrador (AMLO), sagte Nein zum Plan Mérida, einer Initiative der US-Regierung, die fast drei Millionen Dollar für Sicherheitsmaßnahmen zur Verfügung stellen soll, vor allem gegen den Drogenhandel.

Laut RT sagte der Präsident auf der täglichen Morgenkonferenz, die er der Presse seit dem Amtsantritt seiner Regierung bietet, dass diese „Hilfe, anstatt Zusammenarbeit für die Entwicklung zu sein, militärische Zusammenarbeit sei“.

„Wir akzeptieren keine Zusammenarbeit für Sicherheitsfunktionen, für die nur der mexikanische Staat verantwortlich ist. Wir akzeptieren die Strategie, die der Merida-Plan bedeutete, nicht“, fügte er hinzu.

Diese Initiative ist seit 2008 in der mexikanischen Nation in Kraft, es wurde jedoch bereits angekündigt, dass López Obrador die Aufrechterhaltung dieses Plans neu bewerten würde.

AMLO wurde zum Merida-Plan befragt aus Anlass der gestern abgegebenen Ankündigung, dass die USA am Umfassenden Entwicklungsplan teilnehmen werden, der 35,6 Milliarden US-Dollar ausmachen wird, um die Situation in Zentralamerika und Südmexiko zu verbessern, mit dem Ziel, die Migration zu stoppen. Eine Ankündigung, die vom US-Außenministerium bestätigt wurde.

Laut El Sol de México sagte der Präsident: „Ich ziehe die gestrige Ankündigung vor, bei der es um Investitionen in Zentralamerika und in Mexiko geht. Das macht mich glücklicher und zufriedener, denn es ist ein neuer Weg, die Migrationsphänome anzugehen.“

Außenminister Marcelo Ebrard erklärte, dass neben diesem Betrag ein weiterer Fonds zur Förderung der Entwicklung an der Südgrenze Mexikos zur Verfügung stehen wird.

Laut Ebrard beinhaltet der Plan:

5,8 Milliarden Dollar zur Förderung der Entwicklung in Zentralamerika, beigetragen von den Vereinigten Staaten.

25 Milliarden Dollar in fünf Jahren, die Mexiko in Entwicklungsprojekte an der Südgrenze investiert.

4,8 Milliarden Dollar, die die Vereinigten Staaten über die Finanzinstitution Overseas Private Investment Corporation (OPIC) für Projekte in Südmexiko investieren.