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Philip Hammond, zweiter Mann der britischen Regieurng und Finanzminister, empfing gestern den kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel. Photo: Cubaminrex

Tage intensiver Arbeit und positive Ergebnisse kennzeichneten die Rundreise des Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez, die in nach Russland und in vier Länder Asiens geführt hatte. Sie endete am Sonntag in Laos und bevor er nach Havanna zurückkehrte, traf er zu einem Besuch in London ein, wo er eine Zwischenlandung hatte.

Kurz nach seiner Ankunft in der Hauptstadt des Vereinigten Königreiches traf der kubanische Staatschef mit dem zweiten Mann der britischen Regierung, Finanzminister Philip Hammond zusammen, mit dem er sich über aktuelle Themen der bilateralen Agenda austauschte.

Am späten Abend führte Diaz-Canel und die Delegation, die ihn auf seiner ersten internationalen Reise außerhalb Lateinamerikas begleitete, Gespräche mit den Mitgliedern der kubanischen Botschaft dieses Landes.

Über die letzten Tage sagte er, dass die kubanische Delegation in den fünf Ländern, die sie besucht hat, herzlich empfangen wurde und mit den wichtigsten Führern von Partei und Regierung offene Gespräche über diverse Themen gemeinsamen Interesses geführt habe.

Die dort anwesenden Kubaner beglückwünschte er für das Ergebnis der historischen Abstimmung vom 1. November in den Vereinten Nationen zugunsten der kubanischen Resolution, in der die Wirtschafts-, Handels und Finanzblockade verurteilt wird, die die Regierung der USA gegen Kuba verhängt. An diesem Sieg habe zu einem großen Teil die hingebungsvolle Arbeit beigetragen, die die in den kubanischen Missionen im Ausland arbeitenden Kubaner geleistet hätten.
Er sprach auch mit ihnen darüber, was in der Heimat geschieht: die Debatte, die zur Zeit die Bevölkerung in ihren Wohnvierteln und an ihren Arbeitsplätzen, Schulen und Universitäten über die Abstimmung zur Verfassung führt und über die Besuche, die der Ministerrat in den Provinzen macht, um eine engere Verbindung zur Basis aufzunehmen.

Treffen, wie das, welches an diesem Montag in London stattfand, sind auf der Rundreise des Präsidenten eine übliche Praxis gewesen. Sie bieten die Gelegenheit mit den Kubanern zu sprechen, die sich in den besuchten Ländern aufhalten und sie so über die aktuelle Lage ihres Landes zu informieren.