OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Estudios Revolución

Der Präsident des Staats- und Ministerrates, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, hielt am Donnerstagnachmittag im Sitz der ständigen Vertretung Kubas bei den Vereinten Nationen ein brüderliches Treffen mit Mitgliedern des Nationalrates der Kirchen der USA und seinem Vorsitzenden Jim Winkler ab.

Während des Treffens würdigte der kubanische Staatschef die lange Tradition der Freundschaft zwischen den Völkern Kubas und der Vereinigten Staaten und dankte für die Solidarität des Nationalrates der Kirchen, die sich in vielen Momenten und Aktionen für die Aufhebung der Blockade, im Kampf um die Rückkehr des Kindes Elián González und für die Freilassung der Fünf Helden geäußert hat.

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Ebenso hob er die Beziehungen zwischen den Kirchen der Vereinigten Staaten und der Insel hervor und betonte, dass die Reisebeschränkungen nach Kuba den Austausch zwischen den Konfessionen beider Länder und die Verbindungen von Tausenden ihrer Mitglieder mit ihren Familien in der Karibiknation einschränken.

Am Ende des Austauschs wurde Reverendin Joan Brown Campbell, an die sich die Kubaner mit Dankbarkeit für ihren Kampf zur Rettung des Kindes Elián González erinnern, von den hier akkreditierten kubanischen Journalisten angesprochen. Sie brachte ihnen gegenüber zum Ausdruck, von dem Treffen mit dem Staatsoberhaupt beeindruckt gewesen zu sein: „Er hat mein Herz berührt; er hat Verantwortungsgefühl gegenüber seinen Leuten“, sagte die Reverendin.

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„Für diejenigen von uns, die wir uns schon lange mit dieser Angelegenheit von Kuba und den Vereinigten Staaten beschäftigt haben, war es beeindruckend, dass er die Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit für wichtig hält. Unser Land ist das Hindernis, nicht Ihres“, fügte sie hinzu.

„Unsere Überzeugung“, betonte Brown Campbell, „ist, dass die Blockade beendet werden muss, damit die Beziehungen unserer Völker den Punkt erreichen können, an dem sie vor kurzer Zeit angekommen zu sein schienen. Viele US-Amerikaner arbeiten daran, die Blockade zu beenden.“

Die Reverendin merkte an, dass es jetzt schwieriger sei, nach Kuba zu reisen als zuvor: „Das müssen wir beseitigen, um wie zuvor in Kuba präsent zu sein.“

Jim Winkler, Generalsekretär und Präsident des Nationalrates der Kirchen Christi, sagte in Bezug auf den Kampf gegen die Blockade: „Zuerst müssen wir mit unseren Repräsentanten, Kongressabgeordneten und Senatoren sprechen, abgesehen davon, dass wir in denselben Kirchen über die Themen von Kuba sprechen. Wir müssen auch das Weiße Haus unter Druck setzen, seine Politik zu ändern.“

Winkler erinnerte daran, dass vor 50 Jahren mit der ersten Erklärung des Nationalrats der Kirchen der Vereinigten Staaten gegen die Blockade im Jahr 1968 eine Schlacht geboren wurde. Seither wurde die Beschwerde alljährlich vorgebracht. Und wie wir heute Abend dem kubanischen Präsidenten versprochen haben, wird der Kampf jeden Tag stattfinden, bis zum Ende dieser feindlichen Politik.

In Bezug auf das Treffen mit Díaz-Canel sagte der religiöse Führer, dass keine Regierung in der Welt sie so willkommen geheißen und ihre Arme geöffnet habe wie die kubanische.

„Wir sind überzeugt, dass die Millionen von Christen in den Vereinigten Staaten und in Kuba gemeinsam bedeutende Veränderungen erreichen können“, versicherte Winkler.

Stan Hastey, Vertreter der Baptisten-Allianz der Vereinigten Staaten, gab, sichtlich bewegt von dem eben abgeschlossenen Treffen, ebenfalls Erklärungen gegenüber der Presse ab. Er drückte aus, dass der kubanische Präsident sie mit Freundlichkeit und Großzügigkeit empfangen habe und dass seine Worte von dem Vertrauen zeugten, das er in religiöse Menschen wie sie habe, deren Anliegen über Jahrzehnte hinweg bestimmt und standhaft gewesen seien.

„Viele von uns sahen ihn heute Abend zum ersten Mal“, bemerkte Stan Hastey über Diaz-Canel. „Wie er am Ende gesagt hat, ist dies eine Familienangelegenheit und Sie sind Teil dieser Familie.“