OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Estudio Revolución

Das ist absurd, aber im Einklang mit der Irrationalität einer Welt, in der die 0,7% Reichsten der Bevölkerung sich 46% aller Reichtümer aneignen können, während die 70% Ärmsten nur Zugang zu 2,7% hat. 3.460 Milliarden Menschen überleben in der Armut, 821 Millionen leiden Hunger, 758 Millionen sind Analfabeten und 844 Millionen mangelt es an der Grundversorgung mit Trinkwasser. All das sind natürlich Zahlen, die die globalen Organe für gewöhnlich erarbeiten und handhaben, aber anscheinend reicht das noch nicht aus, um das Gewissen der sogenannten internationalen Gemeinschaft genügend zu mobilisieren.

 Diese Realitäten sind nicht das Ergebnis des Sozialismus, wie der Präsident der Vereinigten Staaten gestern in diesem Saal behauptet hat. Sie sind die Folgen des Kapitalismus, insbesondere von Imperialismus un Neoliberalismus; von Egoismus und der Ausgrenzung ,die dieses System begleiten und von einem ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Paradigma, das die Anhäufung von Reichtum in den Händen Weniger auf Kosten der Ausbeutung und des Elends der großen Mehrheiten begünstigt.

In diesem Kontext der Bedrohungen möchten wir unsere uneingeschränkte Unterstützung für die Bolivarische und chavistische Revolution, die zivil-militärische Union des venezolanischen Volkes und ihrer legitimen und demokratischen vom verfassungsmäßigen Präsidenten Nicolás Maduro Moros angeführten Regierung wiederholen.

Im Namen des kubanischen Volkes danke ich dieser Vollversammlung für ihre fast einstimmige Ablehung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzbloclade, die die USA gegen mein Land verhängt haben.

 Kuba hält an der Bereitschaft fest, auf der Grundlage von souveräner Gleichheit und gegenseitigem Respekt, eine respektvolle und zivilisierte Beziehung mit der Regierung der Vereinigten Staaten zu entwickeln. Das ist der Wille des kubanischen Volkes und wir wissen, dass es ein Bestreben ist, das von der Mehrheit der US-Bürger geteilt wird und vor allem auch von den Kubanern, die in diesem Land leben.

Der kubanische Präsident hatte eine ausgefüllte Tagesordnung in New York, da er außerdem noch bei der Veranstaltung zum Internationalen Tag für die Abschaffung von Atomwaffen sprach, mit einer Gruppe von Staatschefs zusammentraf und spät am Abend an einer Veranstaltung der Riverside Kirche im New Yorker Stadtteil Harlem teilnahm.