OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

CARACAS – „Wir arbeiten an der Projektion des Jahres 2019 als ein Team, zum gemeinsamen Nutzen beider Völker, unter dem Grundsatz, den Projekten dieser Jahre Kontinuität zu verleihen, von denen mehr als 90% Gesundheitsdiensten und Medikamenten gewidmet sind. Dabei befolgen wir die Anweisungen der Präsidenten Kubas und Venezuelas, um die Zusammenarbeit zu verstärken“, sagte Roberto López Hernández, Vizeminister des kubanischen Ministeriums für Außenhandel und ausländische Investitionen.
Während des zweiten Tages des 17. vierteljährlichen Folgetreffens des Umfassenden Abkommens zwischen den beiden Nationen wurden 56 Programme bewertet, einige davon aus den Jahren 2016 und 2017 und 27 von 2018.
Er erinnerte daran, dass auf der Grundlage der Gesuche von Caracas und der Möglichkeiten der Insel, die Ziele zu erfüllen, die Zusammenarbeit angepasst wurde und Prioritäten gesetzt worden sind. „Die Projekte entwickeln sich planmäßig und korrekt. In einigen Fällen haben wir vor allem angesichts der Situation in Venezuela zeitliche Verlängerungen für die Erfüllung der Ziele festgesetzt, aber mit festgelegten Terminen für die Erfüllung und der Forderung, sie termingerecht abzuschließen“, fügte er hinzu.

 In den gemeinsamen Arbeitssitzungen wurden die Beendigung, das Voranschreiten, die Verlängerung oder die Entwicklung von Projekten in den Bereichen Gesundheitsdienste, Arzneimittel, Telekommunikation, Erdöl und Metallurgie analysiert.

Gegenstand der Beratungen war auch die Graduierung von 19 venezolanischen Mastern der Genetik und die Auswahl von 21 neuen Studenten für diese Weiterbildungsmaßnahme, zu denen weitere fünf hinzukommen werden, die diese Ausbildung in Kuba absolvieren. Dadurch werde das genetische Gemeinschaftsnetz gestärkt werden und besprochen wurden ebenfalls die politisch-ökonomischen Variablen, die auf die Beibehaltung des Humankapitals im öffentlichen Gesundheitssystem zielen, das die Bolivarische Revolution mit Hilfe Kubas schafft.
Desweiteren wurden Projekte analysiert wie die ärztlichen Verordnungen bei Gebärmutterhalskrebs; die Diagnose und Behandlung von Patienten mit Prostatakrebs; das Versorgungsnetz für Menschen mit Hör- und kardiorespiratorischen Behinderungen; der Erwerb von Medikamenten; die integrierte Überwachung im Netz öffentlicher Laboratorien und bei der Herstellung von Arzneimitteln.
Die Diskussionen offenbarten die Bedeutung der medizinischen Zusammenarbeit im Rahmen des Umfassenden Kooperationsabkommens, das von 21200 internationalistischen Gesundheitsakteuren verteidigt wurde. Ebenso kam es zum Dialog über gemeinsame Programme in den Bereichen Grundbildung, Hochschulbildung, das Agrarlebensmittelprogramm, Energie, Sport und Kultur.