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Reiterstatue José Martís in New York Photo: Ismael Francisco

Der kubanische Poet, Essayist, Journalist und Politiker José Martí (1853-1895) ist als neues Mitglied der „New York Writers Hall of Fame“, der New Yorker Ruhmeshalle der Autoren, nominiert worden, wie laut Cubadebate im vergangenen Mai das „Empire State Center for the Book“ ankündigte.

Der Apostel der Kubaner ist erst der zweite hispanische Schriftsteller, der in den exklusiven Salon aufgenommen wird, nachdem der puerto-ricanischen Dichterin Julia de Burgos diese Ehre 2011 zuteil geworden war.

Der Antrag war in letzter Zeit von der mit Martí-Studien befassten Esther Allen, die auch Übersetzerin seiner Werke ist, und der kubanisch-amerikanischen Historikerin Ada Ferrer der Universität von New York betrieben worden.

Die Aufnahme in den illustren New Yorker Kreis konkretisierte sich während einer Zeremonie, in der besagte Ferrer und Lisandro Pérez, kubanisch-amerikanischer Soziologe und Professor am John Jay College, zum Zwecke der Inklusion das Wort ergriffen.

Die „New York Writers Hall of Fame“ ist ein Projekt des „Empire State Center for the Book“, das jährlich Mitgliedschaften an verschiedene Autoren, lebende wie auch tote, vergibt, die die kulturelle Geschichte dieser großen Stadt geprägt haben.

Einige der berühmtesten sind u. a. Walt Whitman, Herman Melville, Washington Irving, Henry James, Edith Wharton, Elizabeth Bishop, Marianne Moore, Mary McCarthy, Langston Hughes und James Baldwin.

In diesem Jahr kamen neben Martí weitere fünf Schriftsteller hinzu, darunter Ira Gershwin (1896-1983), Texter aus den Vereinigten Staaten, der – zusammen mit seinem berühmteren Bruder, dem Komponisten George Gershwin – viele in den USA beliebte Lieder geschrieben hat.