Boliviens Präsident verurteilt Trumps Beleidigungen gegen Immigranten aus Lateinamerika › Welt › Granma - Offizielles organ des PCC
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Der bolivianische Präsident Evo Morales verurteilte am Donnerstag die vom US-Präsidenten Donald Trump geäußerten Beleidigungen, mit denen er die lateinamerikanischen Immigranten als „Tiere“ und „böse Menschen“ bezeichnete, meldete Prensa Latina.

„Wir verurteilen die Arroganz Trumps, der die Immigranten aus Lateinamerika beleidigte und sie als „Tiere“ bezeichnete und so den rassistischen Hass zu einem Extrem führte“, sagte er über Twitter.

„Alle Menschen sind gleich und verdienen Beachtung und Respekt. Unsere Solidarität und Unterstützung gilt den Opfern der rassistischen Politik“, schrieb Morales.

Trump machte diese Bemerkungen gestern an einem runden Tisch mit lokalen und staatlichen Führungskräften über die Migrationsgesetze in Kalifornien, die seiner Meinung nach „die dümmsten der Welt“ seien.

„Diese Gesetze sind daran schuld, dass sie schnell ins Land kommen, wir sie aufgreifen, sie freilassen, sie wieder aufgreifen und wieder freilassen. Es ist was für Verrückte“, sagte der US-Präsident.

Er fügte hinzu: „Wir haben Leute, die ins Land kommen oder das versuchen und obwohl wir viele von ihnen festgenommen haben und auch viele abgeschoben haben, man würde nicht glauben, wie böse diese Leute sind“.

Und er sagte weiter: „Das sind keine Menschen, das sind Tiere.“