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WASHINGTON – Fünf wichtige US-amerikanische Fluglinien werden in Kürze ihre Verbindungen nach Havanna verstärken.

Das Ministerium für Transportwesen in den USA hat vorgeschlagen, dass die Gesellschaften American, Delta, United, Southwest und JetBlue ihre Verbindungen zwischen Städten in den Vereinigten Staaten und Havanna auf bis zu 20 Flüge täglich aufstocken könnten.

Die Kapazitäten sind verfügbar, nachdem die Linien Alaska Airlines, Spirit und Frontier – angeblich aufgrund geringer Nachfrage – ihren Betrieb von und nach Havanna eingestellt hatten.

Für den Augenblick ist geplant, dass American und Delta je einen Flug pro Tag aus Miami, Southwest einen täglich aus Fort Lauderdale, United sechs pro Woche aus Houston, JetBlue sechs wöchentlich aus Fort Lauderdale und einen pro Woche aus Boston zusätzlich aufnehmen.

Flugverbindungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten waren Mitte 2016 nach über einem halben Jahrhundert wieder aufgenommen worden.

Allerdings ist es bei den Fortschritten, die es unter dem Mandat Barack Obamas gegeben hatte, seit der Ankunft Donald Trumps als Präsident im Weißen Haus aufgrund von dessen feindseliger Politik zu Rückschlägen gekommen.

Ende des vergangenen Jahres hatte Washington in Umsetzung des von Trump unterzeichneten Papiers größere Restriktionen für US-Amerikaner angekündigt, die Handel mit Kuba treiben oder die Karibikinsel besuchen wollen.

Was Reisen anbetrifft, sind noch individuelle nichtakademische Bildungsreisen gestattet, wobei solche, die von einer Organisation gesponsert werden, von einem Vertreter derselben begleitet werden müssen, neben anderen Vorbehalten.

Andererseits empfehlen die USA ihren Bürgern, mögliche Reisen nach Kuba „nochmals zu überdenken“, und dies obwohl die Größte der Antillen zu den sichersten Reisezielen der Welt zählt und alle internationalen Standards erfüllt.