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Telesur berichtet heute, dass der Generalstaatsanwalt Venezuelas Tarek William Saab, am Mittwoch den Tod von 68 Personen nach einem Brand im Polizeihauptquartier des Staates Carabobo in dessen Hauptstad Valencia bestätigt habe.

„Wir haben vier Staatsanwälte (drei regionale und einen nationalen) mit der Klärung dieser dramatischen Vorkommnisse beauftragt“, teilte der Beamte über Twitter mit.

Telesur führt dazu genauer aus, dass Saab auch angemerkt habe, dass das Öffentliche Ministerium die Untersuchungen vertiefen solle „um diese schmerzlichen Ereignisse sofort aufzuklären, die so viele Familien Venezuelas in Trauer versetzt hätten, sowie um die Vernatwortlichkeiten festzustellen.“

Die bisherigen Ergebnisse zeigen, das 66 Männer und zwei Frauen, die sich dort über Nacht als Besucher aufhielten, gestorben sind.

„Bei ihnen wurden Autopsieprotokolle durchgeführt und die Leichname dann den Familienangehörigen übergeben“, sagte Saab.

Eines der lokalen Medien der Stadt Valencia berichtete, dass vermutlich eine Gruppe von Häftlingen beschlossen habe, Teile des Gefängnisses im Hauptquartier anzuzünden.

Der Gouverneur von Carabobo, Rafael Lacava, bedauerte die Tragödie und drückte über Twitter seine „große Bestürzung“ darüber aus.

„ Man hat eine ernsthafte und gründliche Untersuchung begonnen, um die Ursachen und die Verantwortlichen für diese bedauernswerten Vorfälle zu finden. Wir stehen den Familien in ihrem Schmerz bei“, sagte Lacava.