Celac und China beschleunigen Integration im Bereich Handel › Welt › Granma - Offizielles organ des PCC
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Am Sonntag fanden Konsultationen auf Expertenebene des 2. Kooperationsforums der Celac und Chinas statt Photo: Cubaminrex

SANTIAGO DE CHILE – Eine strategische Zusammenarbeit anstrebend treffen sich am heutigen Montag die Außenminister der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (Celac) mit Vertretern aus China beim 2. Kooperationsforum des regionalen Blocks und Chinas.

Am Sonntag fanden Konsultationen auf Expertenebene statt, bei denen die Annahme einer Erklärung, eines Aktionsplans und einer speziellen Erklärung über „den Wirtschaftsstreifen und die Seidenstraße“ diskutiert wurden.

Über das soziale Netzwerk Twitter sagte der nationale Koordinator für Kuba und stellvertretende Außenminister Abelardo Moreno, dass sich die Celac und China über die Verpflichtung zur Förderung des Multilateralismus ausgetauscht haben und weiterhin die Ziele und Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen verteidigen werden.

Der Außenminister des Gastgeberlandes, Heraldo Muñoz, sagte, dass die Celac bestrebt sei, mit Peking Vereinbarungen in Bereichen wie Energie, Konnektivität, Infrastruktur, Umwelt und auch in politischen Aspekten zu treffen.

Er betonte die visionäre Haltung Chiles, das 1970 als erstes südamerikanisches Land auf China zugegangen wäre, sowie die Annäherung in vielen Bereichen.

Muñoz ging auch auf die chinesische Initiative des Wirtschaftsstreifens und der Seidenstraße ein, auf deren Konferenz in Peking die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet Ehrengast war.

Die Celac werde dieses Thema gründlich analysieren, um zu sehen, inwieweit sie eine Annäherung an China erleichtern kann, was in Zeiten des Protektionismus in bestimmten Teilen der Welt sehr zu schätzen sei, fügte er hinzu.

Der chinesische Außenminister Wang Yi, der auf eine Frage der chilenischen Zeitung El Mercurio schriftlich antwortete, unterstrich, dass die Botschaft klar sei: „China ist bereit, sie (die Celac-Länder) weiterhin als vorrangige und wichtige Partner zu betrachten“.