OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die Behörden berichteten über ruhig verlaufene Kommunalwahlen mit hoher Beteiligung Photo: AVN

CARACAS – Der Sonntag sei von „außerordentlicher Wahlbeteiligung“ gekennzeichnet gewesen, sagte der bolivarische Präsident Nicolás Maduro Moros. „Innerhalb von 140 Tagen haben wir drei Mal unseren Volkswillen, unsere nationale Souveränität, unsere Entscheidungskapazität zum Ausdruck gebracht“, fügte er hinzu, als er seine Stimme abgab.

Das Staatsoberhaupt teilte der Presse mit, dass bis Donnerstag 14 Überprüfungen des Wahlsystems in Venezuela durchgeführt worden seien. Er sagte, sobald die Wahllokale geschlossen würden, würden 54% von ihnen im ganzen Land auditiert werden. „Es ist der einzige Ort auf der Welt, wo das gemacht wird“, sagte er.

Maduro bemerkte, dass dies die 24. Wahlen in 18 Jahren der Bolivarischen Revolution sind. Das Volk habe solche Tage erlebt, betonte er, bei denen es inneren und äußeren psychologischen, politischen und wirtschaftlichen, Kriegen ausgesetzt gewesen sei.

„Wir haben uns daran gewöhnt“, sagte der Präsident. „Wir haben den politischen Körper der Nation gestärkt; die spirituelle Struktur unseres Volkes wurde gestärkt, und es lohnt keinen wirtschaftlichen Krieg, keinen psychologischen Krieg, keinen Medienkrieg: Unser Volk geht immer einen Schritt voran“.

Er betonte auch, dass, sobald der Kampf für den Frieden gewonnen ist, „die einzige Alternative die Debatte über Ideen ist, die politische Beteiligung; und in der Demokratie ist die einzige Alternative zu wählen, unsere Differenzen mit der Abstimmung zu regeln, und wir haben den friedliche, demokratische, verfassungsmäßigen Weg genommen“.

Mehrere Führer der Bolivarischen Regierung teilten während der Kommunalwahlen ihre Ansichten mit der Presse.

Der erste Vizepräsident der Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV), Diosdado Cabello, sagte Venezolana de Television (VTV), dass sich wieder gezeigt habe, dass die karibische Nation ein freies, souveränes Land sei, das keine Einmischung irgendeines Landes akzeptiere.

Vizepräsident Elias Jaua sagte gegenüber VTV, dass Venezuela ein Szenario sei, in dem eine starke Beteiligung der Bevölkerung zum Ausdruck komme. Der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza sagte in seiner Analyse, dass, als die Gewalt verhängt werden sollte, als sie dachten, die Führung der Revolution, der Regierung und des Präsidenten sei geschwächt, das Volk begonnen habe zu reagieren und der Frieden geschlossen wurde.

Wieder einmal bietet die Schwester-Nation der Welt eine tiefgreifende Lektion in Bezug auf Partizipation, Selbstbestimmung, Standhaftigkeit und wachsende Stärke ihres demokratischen Systems. Die Massen haben wieder einen Schritt nach vorn gemacht.

Mehr als 9 Millionen Venezolaner haben gewählt

Im ersten Bulletin wurden noch nicht die vollständigen Ergebnisse aller 335 Gemeinden verkündet, aber in die wichtigsten Positionen wurden Mitglieder der PSUV gewählt, wie AVN berichtet.

Im Bundesstaat Zulia, wo eine Nachwahl um das Gouverneursamt stattfand, wurde Omar Prieto, ein Mitglied der Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV), zum Gouverneur gewählt. (somit sind 19 der 23 Gouvernements in den Händen der Bolivarischen Revolution)