OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Der Premierminister von Antigua und Barbuda, Gaston Browne. Photo: Prensa Latina

SAINT MARY, ANTIGUA UND BARBUDA – Wenige Stunden vor der Eröffnung des VI. Gipfels Caribbean Community (Caricom) – Cuba im Hotel Carlisle Resort bot der Premierminister von Antigua und Barbuda Gaston Browne der zu diesem Event akkreditierten kubanischen Presse exklusive Erklärungen bezüglich der Bedeutung der Integration der Karibik angesichts der Herausforderungen, die den kleinen Inselstaaten gemein sind.

„Der Gipfel ist ein wichtiger Mechanismus, um den Handel zwischen unseren Ländern weiter zu fördern, und gleichzeitig wird er zu einem Forum, um Ideen auszutauschen, Projekte zum gegenseitigen Nutzen zu entwickeln und die Zusammenarbeit innerhalb der Hemisphäre und in der internationalen Gemeinschaft zu stärken.“

„Die Realität ist, dass unsere Nationen klein sind und der einzige Weg, um Einfluss auf die internationale Gemeinschaft zu nehmen, ist vor allem die Koordinierung der Bemühungen. In diesem Sinne müssen wir weiter für die Verbesserung und den kontinuierlichen Fortschritt unserer Völker arbeiten.“

„In den letzten Zeiten hatten wir finanzielle Probleme und mussten uns mit den Zerstörungen durch den jüngsten Hurrikan Irma auseinandersetzen. Kuba gehörte zu den ersten Ländern, die uns antworteten. Das Interessante ist, dass es durch denselben Hurrikan ebenfalls erheblichen Schaden erlitten hat. Wir sind ein kleiner Inselstaat und sind besonders jenen dankbar, die teilen, was sie haben. Es gibt große und mächtige Länder in dieser Hemisphäre, die nichts geben.“

„Kuba hat auf unsere Entwicklungsbedürfnisse als Teil der Süd-Süd-Kooperation reagiert. In der Tat wurde ein wichtiger Teil unserer Ärzte dort ausgebildet“, sagte der Premierminister.

„Kuba nutzt die begrenzten Ressourcen, die es hat, um uns zu helfen. Fidel und Raúl bekundeten immer ihr volles Engagement für die menschliche Entwicklung weltweit, in Afrika, in der Karibik, in Asien, in Südamerika. Sie waren eine Quelle der Inspiration für andere, um zu verstehen, dass wir als Menschen alle gleich sind. Kuba hat stets eine gleichberechtigte Position gegenüber der Karibik, eine Position der Fürsorge, der Zusammenarbeit eingenommen und ist ein solider Verbündeter.“

„Wir freuen uns, Präsident Castro sowie die übrigen Führer der Karibik auf unserer Insel zu empfangen, um Fragen von gegenseitigem Interesse zu analysieren und zu vereinbaren, dass die Beziehungen zwischen den Mitgliedern von Caricom auf multilateraler Ebene gestärkt werden.“

- Der Comandante en JefeFidel Castro war der größte Förderer dieser Gipfeltreffen. Was halten Sie für sein wichtigstes Vermächtnis in den brüderlichen Beziehungen, die die Karibik vereinen?

- Fidel dachte immer an andere. Eine Person, die sich selbstlos opferte, nicht nur für sein Volk, sondern für die Welt, jemand, der meiner Meinung nach ein Held war, der transzendiert hat. Ein Anführer, der über vielen anderen Anführern stand und eine Charakterstärke hatte, die niemandem ähnelte. Fidel verwandelte Kuba in ein Land, das sich den Respekt der anderen Länder verdiente.

„Er verstand es, die Politik auf ein Niveau zu bringen, auf dem jeder verstehen konnte, dass Kuba ein politischer Akteur war, mit dem man rechnen musste. Fidel war ein Integrationist, ein Philanthrop. Es ist uns eine Ehre, ihm unseren Respekt und unseren Tribut als einem Kariben auszusprechen, der in die Geschichte eingegangen ist.“