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In den letzten Jahren unter der Regierung von Evo Morales hat Bolivien seine Statistik was Armut, Arbeitslosigkeit, Bildung und medizinische Versorgung angeht, entscheidend gesenkt. Photo: TELESUR

LA PAZ - Das Urteil des Plurinationalen Verfassungsgerichts (TCB) zugunsten der Wiederkandidatur der nationalen und subnationalen Behörden ermöglicht es Präsident Evo Morales sich für die allgemeinen Wahlen 2019 erneut zur Wahl zu stellen, meldet Telesur.

Die Mitglieder des Verfassungsgerichts ermöglichten einstimmig , stillschweigend den Antrag auf Wiederaufstellung zu den allgemeinen Wahlen Ende 2019 und den subnationalen Wahlen Mitte 2020 des Präsidenten, Vizepräsidenten, der 154 Gesetzgeber, neun Gouverneure, 339 Bürgermeister und 3.500 Stadt und Gemeinderäte.

Der bolivianische Präsident Evo Morales hob gestern die tiefgehenden Veränderungen hervor, die das Land im letzten Jahrzehnt erfahren hat, als es von der letzten Stelle auf die erste Stelle in Südamerika vorrückte, was das Wirtschaftswachstum angehe.

„Das, was in Bolivien geschieht, ist etwas nie Dagewesenes“, sagte der Präsident bei einer Feier zur Übergabe von Projekten, die im Departement Cochabamba durchgeführt wurden.

Der Staatschef versicherte, dass diese Veränderungen im Land das Ergebnis des Kampfes und der Einheit des Volkes seien.

„Als wir 2006 die Regierung in Bolvien übernahmen, waren wir in Südamerika an letzter Stelle und in Lateinamerika an vorletzter Stelle. Internationale Organismen haben wieder bestätigt, dass wir in diesem Jahr in Südamerika, was das Wachstum angeht, an erster Stelle stehen.

Der Präsident hob die Erfolge des Wirtschaftsmodells nach der Nationalisierung des Naturressourcen und der strategischen Unternehmen hervor.

In den 20 Jahren des Neoliberalismus (1985-2005) sei das Bruttoinlandprodukt von fünf Milliarden auf neun Milliarden Dollar gestiegen, im letzten Jahrzehnt jedoch sei es auf 36 Milliarden angestiegen.

In seiner Rede kam der Morales auch auf das IV. Forum der Gasexporierenden Länder zu sprechen, das in der letzten Woche in der Stadt Santa Cruz stattfand, wo Vertreter von 18 Ländern und die wichtigsten internationalen Unternehmen teilnahmen.

„Stellen Sie sich vor, die größten Gasproduzenten kommen nach Bolivien, um über die Politik zu debattieren, die die Energie für die Welt garantieren soll“, sagte er laut PL.