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LA PAZ - Am Dienstag reichten soziale Organisationen Boliviens eine Eingabe zur Unterstützung einer erneuten Kandidatur von Evo Morales für die Präsidentschaft im Jahr 1919 beim Plurinationalen Verfassungsgericht (TCP) ein, der sich andere nationale Organismen anschlossen.

Der Gewerkschaftsverband der Interkulturellen Indigenen Gemeinschaften des Landes(Csciob) übergab dem TCP ein Dokument zur Unterstützung des Staatschefs, des Prozesses des Wandels und der Patriotischen Agenda 2025.

Wie der Führer des Csciob Ireneo Tancara erklärte, besteht diese Organisation aus 24 Verbänden der Region und der Departements, die Siedler vertreten, die aus sieben Departements des Landes stammen.

Die Nationale Verband der Indigenen Landfrauen Boliviens Bartolomea Sisa und die Jugendbewegung der Bewegung zum Sozialismus (MAS) kündigten an, dass sie am Donnerstag eine Eingabe betreffs der gegenstandslosen Klage der Verfassungswidrigkeit einer neuen Kandidatur von Evo Morales übergeben würden.

Das Plurinationale Verfassungsgericht ließ am 29. September die Klage zur Gegenstandslosigkeit der Verfassungswidrigkeit zu, der erste Schritt, damit dieses Organ das Thema grundsätzlich behandeln kann.

Die legale Klage wurde von der Bewegung zum Sozialismus (MAS) eingereicht und zwei Abgeordnete der oppositionellen Unidad Demócrata (DU) fordern vom TCP, dass es fünf Artikel des Wahlgesetzes und weitere vier der Politischen Verfassung des Staates als nicht einklagbar erkläre, die sich auf die Teilnahme an Wahlen für den Präsidenten, den Vizepräsidenten, die Gouverneure, die Abgeordneten der Parlamente der Departements, der Bürgermeister und der Ratsmitglieder beziehen.

Dies ist einer der vier Wege, die vom MAS in seinem Nationalkongress im Dezember 2016 für die Kandidatur ausgewählt wurden.

Hinzu kommen weitere drei wie die Reform des Artikels 168 der Charta Magna, die vom Plurinationalen Parlament verabschiedet und durch die Unterschrift von mindestens 20% der eingetragenen Wähler gestützt werden.

Die zweite Option ist die Modifizierung dieses Artikels durch ein vom Parlament mit zwei Dritteln der Stimmen angenommenen Gesetzes und die dritte ist die Möglichkeit, dass der Staatschef sechs Monate vor Ende seiner Amtszeit zurücktritt, die am 22. Januar 2020 endet und sich zur Wahl stellt.