OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Bei dem Treffen war auch der Präsident des ICAP und Held der Republik Kuba Fernando González Llort anwesend .Foto: Twitter des Treffens

MAILAND – Die Teilnehmer des XII. Treffens der in Europa ansässigen Kubaner verpflichteten sich am Sonntag die Aktionen zur Aufhebung der gegen Kuba von den Vereinigten Staaten verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade zu intensivieren.

An dem Treffen war auch der Präsident des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft , Fernando González anwesend, der sagte, dass die Teilnehmer dieses Treffens ein lebendiges Beispiel dafür seien, „dass es nicht wichtig ist, wo man lebt, wenn man Kuba im Herzen trägt“.

Er äußerte ferner die Überzeugung, dass dieses Treffen dazu beitragen werde, die Arbeit der Verbände der im Ausland ansässiger Kubaner zu beleben und „wir uns stärker an unsere Einheit als Kubaner, als Patrioten annähern, wo immer wir uns befinden“.

An dem zweitägigen Treffen nahmen über 160 Delegierte teil, die einen dichtgedrängten Arbeitsplan absolvierten. Dazu gehörten auch Ehrungen für den historischen Führer der Kubanischen Revolution Fidel Castro und für Ernesto Che Guevara am 50. Jahrestags seiner Ermordung in Bolivien.

Die Teilnehmer verabschiedeten die Schlusserklärung, in der noch einmal die Förderung und Verbreitung von Aktionen betont wurde, um die Rückgabe des gegen den Willen der Kubaner von der US-Marinebasis in Guanatamo besetzten Gebietes zu fordern.

Im dem Dokument wird auch die Unterstützung für Kuba, die Verteidigung seiner Souveränität und die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der Insel bekräftigt.

Der Text spricht außerdem von der Verbreitung der Information über die Kultur, die Traditionen und die kubanische Identität wo auch immer sich die Bewohner dieser Insel und deren Kinder, Familienangehörige, Freunde und Bürger der Länder, in denen sie leben oder die sie besuchen, befinden.

Es sollen weiterin die Anstregungen der kubanischen Emigranten in den Vereinigten Staaten und Europa unterstützt werden, vom Kongress und der Regierung der Vereinigten Staaten die Außerkraftsetzung der Gesetze und Verfügungen zu beantragen, die die Aufhebung der Blockade und das Forschreiten der Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Ländern behindern.

Die Vertreter der Verbände kamen überein, von den Außenministerien der Länder, in denen sie leben, zu fordern, neben der Abstimmung für die kubanische Resolution in der Vollversammlung der UNO, sich außerdem explizit auf diesem Forum für die Aufhebung der Blockade auszusprechen.

Am Ende des Treffens wurde einstimmig beschlossen, dass man nächstes Jahr in Belgien zusammenkommen werde.