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Buenos Aires - „Es ist ein sehr wichtiger Tag für die Demokratie, heute sprechen die Bürger“, sagte am gestrigen Wahltag Argentiniens Ex-Präsidentin und Kandidatin für den Senat Cristina Fernández.

Als sie das Institut Patria, Sitz des Rechenzentrums der von ihr angeführten Front Unidad Ciudadana (Bürgereinheit) verließ, sagte die Kandidatin für den Senat der Provinz Buenos Aires, sie hätte sich diesen Tag ein wenig anders gewünscht.

„Dies ist das erste Mal, dass wir ein Wahlereignis unter solchen Bedingungen des Geschehenen erlebt haben. Sie werden wissen, was meine Überzeugungen, meine Emotionen und Gefühle sind, Sie wissen, dass wir am Dienstag einen politische Akt abgehalten haben, weil wir die Wahlkampagne suspendiert haben“, äußerte sie.

An jenem Nachmittag war nach 80 Tagen des Suchens die Leiche des jungen Santiago Maldonado gefunden worden und alle politischen Fronten entschlossen sich, um ihren Wahlkampf zu beenden.

„Heute ist es wichtig, dass die Bürger in einer Demokratie ihren Willen und die Entscheidung zum Ausdruck bringen können, und wir sind hier dabei“, sagte die ehemalige Staatschefin. (PL)