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Der Präsident der Republik Comandante Daniel Ortega Saavedra und die Vizepräsidentin Compañera Rosario Murillo nahmen am Dienstag an einer Feier zum 38. Jahestag der Gründung des Innenministeriums teil Photo: el 19 digital

MANAGUA -Präsident Daniel Ortega mahnte die Nicaraguaner an den Gemeinderatswahlen teilzunehmen, die für den 5. November angesetzt sind.

Bei einer Rede anlässlich des 38. Jahrestags der Gründung des Innenministeriums sagte der Regierungschef, dass der Oberste Wahlrat mit den Behörden jedes Departements zusammenarbeite, damit es zu einer hohen Wahlbeteiligung komme und die Wahlen friedlich verlaufen.

„Wichtig ist, dass dies Wahlen sind, bei denen wir die Gewalt und die Konfrontation vermeiden, denn es gibt immer noch Rückstände der historischen Gewalt, unter der unser Land gelitten hat“, sagte er.

Daher rief er alle Bürger dazu auf, sich jedem Versuch entgegenzustellen, der die Wahlen beeinträchtigen könnte und sie wie immer so zu begehen, wie es sich für einen Staatsbürger geziemt.

„Mit dem Sieg der Revolution hat sich ein Raum eröffnet, um die ersten Wahlen durchzuführen und aus diesen Wahlen ist eine Verfassunggebende Versammlung hervorgegangen woraus die Grundlagen für die Demokratie, die soziale und wirtschaftliche Entwicklung entstanden sind“, erinnerte er.

„Diese ersten Wahlen, die im November 1984 stattfanden, haben die Basis für das Mehrparteiensystem, für die gemischte Wirtschaft und auf internationaler Ebene für die Blockfreiheit gelegt“, betonte Ortega.

Er hob hervor, dass in dieser neuen Etappe der Revolution seine Regierung das Modell der Bündnisse mit den Arbeitern, den Produzenten und dem Privatsektor aufnehme, um die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Nicaraguas voranzutreiben.

Daniel Ortega versicherte, dass die Wahlen der Weg und die Richtung für die Nicaraguaner seien, um den Frieden, die Sicherheit und die Stabilität des Landes zu stärken und dass deswegen die Nationale Sandinistische Befreiungsfront (FSLN) immer die Wahlergebnisse anerkannt habe.

In diesem Sinne sagte er, habe die FSLN im April 1990 die Regierung an eine andere politische Kraft übergeben und 17 Jahre gebraucht, um zur Macht zurückzukehren, aber sie hat nie ihre Beteiligung zurückgenommen oder versucht einen Wahlprozess in Nicaragua zu boykottieren.

In den Wahlen am 5. November wählen die Nicaraguaner die Bürgermeister, stellvertretende Bürgermeister und die Mitglieder der 153 Gemeinderäte des Landes.

Nach jüngsten Umfragen unterstützt mehr als die Hälfte der Nicaraguaner (56,8%) die FSLN. (PL)