OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Sonntag fanden die 22. Wahlen in den 18 Jahren des Chavismus statt Photo: AVN

CARACAS, Venezuela – Man braucht keine Statistiken zur Hand zu nehmen, um festzustellen, dass das Volk wieder das letzte Wort gesprochen hat. Im ganz Venezuela herrscht der Friede, sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag, die Führung der Bolivarischen Revolution sprach von einer Lektion an Demokratie, die man der Welt gegeben habe, vom Sieg, vom Wahlprozess, vom Wahlvorgang, der in völliger Normalität stattfand.

Vom Miraflores Palast aus erklärte Präsident Nicolás Maduro am Sonntag gegen 16.30 Uhr in einer zweiten Ansprache, die vom venezolamischen Fernsehkanal VTV übertragen wurde, dass der Prozess zur Wahl der Gouverneure „ein voller Erfolg, ein völliger Sieg der Demokratie und der Verfassung“ sei.

Zu den 22. Wahlen in den 18 Jahren des Chavismus sagte der Staatschef, dass man von früh am Morgen an 100% der mit modernster Technologie ausgestattetenWahlzentren des Landes (13.559) Überprüfungen durchgeführt habe.

Wie schon gewohnt, hätten die großen Medien der Welt versucht, die Wahlen dieses Sonntags zu verschweigen, „den ganzen Prozess zu ignorieren“, klagte der Präsident an. Dies habe aber nicht diese Wahlen verhindern können, die Maduro an fortgeschrittener Stunde des Nachmittags als beispielhaft bezeichnete.

„Venezuela hat das beste, vollständigste und zuverlässigste Wahlsystem der Welt. Wir besitzen es, wir haben es mit der Revolution aufgebaut. Denn wir stammen aus einer dunklen Zeit der betrügerischen Wahlsysteme, die hoffentlich nie mehr in dieses Land zurückkehren wird“, sagte der Präsident.

„Es hat nicht einen Vorfall gegeben“, fuhr er fort und gestand, dass er sich froh und glücklich fühle und er erinnerte noch einmal an den 30. Juli, als mehr als 8 Millionen Bürger zur Wahl gegangen waren.

„Es gab Bilder, die Heldentum bezeugten, von Frauen, Männern, Familien mit ihren Kindern, die Berge überquerten (...) von Menschen in den Städten, die Barrikaden überwinden mussten, auf die geschossen wurde“. Das dürfe nicht vergessen werden, mahnte Maduro, denn dank dieses Volkes konnte sich die Verfassunggebende Versammlung (ANC) konstituieren, denn dies seien die ersten von dieser Versammlung einberufenen Wahlen.

Die Wahlen dieses Sonntags, die ursprünglich für Dezember angekündigt waren, seien vorgezogen worden „um das Land immer mehr zur Ruhe kommen zu lassen und das notwendige Klima zu schaffen und die Widersprüche, die politischen Differenzen einer Demokratie wie der unseren auf die Ebene der Wahlen, der Kandidaturen, der Ideen und der Vorschläge zu heben“, erklärte Maduro.

Der Chavismus habe gelassen beobachtet, wie die Opposition – die gleiche, aus deren extremsten Teilen, die Barbarei entstand, die das Land über 100 Tage lang heimsuchte – ihre Kandidaten zur Gouverneurswahl einschrieb. Diese hätten für ihre Wahlkampagne bessere Voraussetzungen gehabt, als ihre Konkurrenten, denn es sei für niemanden ein Geheimnis, dass fast alle Kommunikationsmedien zu ihren Diensten seien.

„In Venezuela sind 80% der Fernsehkanäle, der regionalen und nationalen Printmedien und das Radio in Händen des privaten Sektors und diese stehen, so würde ich sagen, fast alle in Opposition zur Bolivarischen Revolution“, erinnerte der Präsident, wobei man auch die „Diktatur der sozialen Netze“ nicht außer Acht lassen dürfe, in denen die Kandidaten des Chavismus keinen Raum fänden.

„Und wer hat die ganze Kampagne pulverisiert?“, fragte der Regierungschef. „Das war das souveräne Volk Venezuelas. Alle, die zur Wahl gingen taten dies für das Image, für das Ansehen und für die Demokratie Venezuelas. Das ist die Wahrheit, die wir hervorheben möchten.

Heute haben wir einen weiteren Schritt im verfassunggebenden Prozess in Richtung Frieden gemacht. Die Wahl der Gouverneure heute ist ein bedeutsamer Schritt. Die Verfassunggebende Versammlung legt die Maßstäbe und die Agenda für die Konsolidierung des Friedensprozesses fest. Damit es keine Guarimbas mehr gibt, keine Gewalt, keine verbarrikadierte Straßen, keine Toten und keine Menschen mehr, die verbrannt werden“, sagte Maduro.

Er beglückwünschte den Nationalen Wahlrat (CNE), die Nationalen Bolivarischen Streitkräfte (FANB) und die ANC und alle, die diesen Wahltag möglich gemacht haben.

Über 1.500 Experten in ihrer Funktion als Beobachter haben den automatisierten Wahlprozess beobachtet, zudem das Volk noch nach Sonnenuntergang strömte, um sein demokratisches Recht auszuüben und der Welt einmal mehr eine klare Botschaft zu senden: Venezuela liebt und verdient den Frieden