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Am Sonntag fanden in Venezuela zum 22. Mal in 18 Jahren des Chavismus Wahlen statt. Photo: AVN

CARACAS – Die Bolivarische Revolution von Venezuela gewann bei den Regionalwahlen am Sonntag die Gouverneurswahlen in 17 von 22 Bundesstaaten, gab die Vorsitzende des Nationalen Wahlrates (CNE) Tibisay Lucena bekannt. Nur im Bundesstaat Bolívar gab es keine unumkehrbare Tendenz.

Mit dem unumkehrbaren Trend in 22 Bundesstaaten und bei 95,8 % der Übertragung gewann die Bolivarische Revolution von Venezuela die Gouverneurswahlen in 17 von 22 Bundesstaaten und die Opposition in fünf.

Die Wahlbeteiligung lag bei 61,14 %, erläuterte die Leiterin des CNE, was eine höhere Zahl darstellt als die 53,94 % der Regionalwahlen von 2012.

Der Chavismus siegte im Bundesstaat Miranda, einem Ort, wo die Opposition bisher immer die Mehrzahl der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Die Bewohner jenes Bundesstaates waren durch die gewalttätigen Proteste von April bis Juni, die zu mehr als 100 Toten führten, schwer beeinträchtigt worden.

Nach Bekanntgabe der Ergebnisse feierten die Venezolaner die Stärkung ihrer Demokratie an einem neuen Wahltag, der sich durch Normalität charakterisierte.

«Die Wahlbeteiligung ist die höchste der letzten Jahre, sie ist historisch und übersteigt beiweitem jene vom Dezember 2012, als wir die Gouverneure und Gouverneurinnen wählten», sagte der Leiter des Kommandos der Kampagne Zamora 200, Jorge Rodríguez.

Bei den gestrigen Wahlen waren 18 099 391 Venezolaner wahlberechtigt, um in 13 559 Wahllokalen im ganzen Land an 30 274 Wahlmaschinen und 4 216 Sonderwahllokalen ihre Stimme abzugeben. Nur die Bewohner des Distrikts der Hauptstadt nahmen an den Wahlen nicht teil, da Caracas ein Gerichtsbezirk mit einem Hauptstädtischen Bürgermeisteramt ist.