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MEXICO – Der Gesundheitsminister Mexikos José Narro besuchte heute die kubanische medizinische Brigade, die den vom Erdbeben Geschädigten, das sich am 7. September im Istmus von Tehuantepec, im Bundesstaat Oaxaca ereignete, zu Hilfe gekommen ist.

Narro machte einen Rundgang durch die Einrichtungen des Feldlazaretts, das Kuba geschickt hat und das sich auf dem Terrain des Sportstadions im Ort Ixtepec befindet. Es dehnt seine Dienste bis in die Regionen Ixaltepec und Juchitlan aus, die von diesem Beben schwer getroffen wurden und wo die Erde immer noch bebt.

Der Leiter des kubanischen Ärzteteams Dr. Rolando Piloto sprach mit dem Minister über die Ergebnisse der ersten vier Arbeitstage vor Ort.

Die kubanischen Ärzte haben 2.517 Sprechsstunden abgehalten, 23 chirurgische Eingriffe durchgeführt und 287 Laboranalysen und 223 Ultraschallaufnahmen gemacht.

Das Hospital teilt sich in Zelte auf, in denen Sprechstunden für Pädiatrie, Gynäkologie mit Ultraschall, Orthopädie, Traumatologie und Chirurgie abgehalten werden.

Außerdem gibt es ein klinisches Labor, ein Krankenhaus mit Betten und die Apotheke, wo die Medikamente gratis ausgegeben werden.

Narro sprach mit den Brigademitgliedern aus Kuba, die zum Internationalen Kontingent des für Situationen der Katastrophen und Schweren Epidemien spezialisierten Ärzten gehören, das bereits in 20 Ländern gearbeitet hat.

Der mexikanische Gesundheitsminister erinnerte an die freundschaftlichen Bindungen, die Mexiko und Kuba einen undsandte Präsident Raúl Castro und dem kubanischen Gesundheitsminister Roberto Morales ein Anerkennungsschreiben für die solidarische Antwort nach dem Erdbeben, das vor allem in Oaxaca und Chiapas fast 90 Tote forderte.