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Die Präsidenten Venezuelas und Russlands trafen sich in Moskau Photo: AVN

CARACAS - Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro traf sich am Mittwoch in Moskau mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin. Das Treffen diente dazu, die diplomatischen Beziehungen und die strategische Allianz beider Nationen zu stärken.

Die Präsidentenpresse berichtete in ihrem Twitter-Konto von dem Treffen. Auf Bildern war zu sehen, wie sich die beiden Präsidenten begrüßten und sich später zu Gesprächen zusammensetzten.

Der venezolanische Präsident bezeichnete das Treffen danach als außergewöhnlich, berichtet AVN.

„Mehr als zweieinhalb Stunden lang gingen wir aller Fragen durch und festigten eine strategische Beziehung, die stabil ist und sich ausweitet“, sagt Maduro in einem Video, das er auf dem sozialen Netzwerk teilt.

„Wir sind auf dem richtigen Weg. Danke, Putin; danke, Russland; Dank der Geschichte. Wir schreiten weiter voran“, sagte der venezolanische Staatschef, als er den Kremlpalast verließ.

Der russische Präsident bemerkte, dass Venezuela eine schwierige Situation durchmache, erkannte aber die Anstrengung der Regierung von Präsident Maduro auf der Suche nach einem Dialog mit der Opposition an.

„Wir sehen, dass Venezuela schwierige Zeiten durchmacht“, aber „es scheint, es ist Ihnen gelungen, Kontakte zu den oppositionellen politischen Kräften herzustellen“, sagte Putin zu seinem venezolanischen Amtskollegen.

Vor dem Treffen hatte Maduro während seiner Rede auf dem VI. Forum Energie Russland 2017 die Bereitschaft Venezuelas zur Stabilisierung des Ölmarktes bekräftigt. Dazu gebe es eine tägliche Koordination mit Ländern wie Saudi-Arabien, Algerien, Iran und Russland.

Zwischen Moskau und Caracas bestehen über 261 Vereinbarungen im Agrar-, Öl-, Gas- und Industriebereich.